Testament

Thrash Metal
28.06.2012

Metalinside (pam): Zu allererst, wie geht’s dir?

Eric (Testament): Es geht mir gut, es geht mir gut. Wir haben schönes Wetter in der Bay Area, es könnte nicht besser sein …

MI: OK. Und wie fühlst du dich über das neue Album?

Eric: Yeah, ich bin ganz aufgeregt. Gerade gestern hat das Label auf Blabbermouth ein paar neue Songs gestreamed. Die Leute hörten zum ersten Mal unsere neuen Songs aber ich habe die Kommentare nicht gelesen. Ich will diese nicht sehen (lacht). Ich will nicht hören was die Leute sagen. Aber ich bin aufgeregt. Ich kann es kaum erwarten bis die Scheibe rauskommt.

Jeder Song ist so anders. Den ersten Song den wir veröffentlichten  «True American Hate» ist einer der härteren Songs und es hat auch anderes Zeugs, dass mehr melodiös ist. Deshalb war es wirklich schwierig zu entscheiden, welchen Song wir zuerst veröffentlichen sollen. Wenn wir den einen zuerst veröffentlichen, denken die Leute die neue Scheibe ist zu melodiös. Wenn wir den anderen veröffentlichen, denken die Leute es ist thrashig. Und wenn wir wiederum einen anderen veröffentlichen, … Es hat so unterschiedliches Material auf der neuen Scheibe, dass man erst merkt, wenn man sich die ganze anhört, wie ausgeglichen sie ist. Alles macht dann vollkommen Sinn. Es nimmt dich mit auf eine Reise.

MI: Ich habe gelesen, dass Chuck seine Stimme breiter einsetzt and neues ausprobierte.

Genau, hör dir die erste offizielle Single «Native Blood» an. Das ist der Song wo du sagen wirst, dass er sich wie ein 20jähriger anhört. Er singt in solche hohen Register. Während «True American Hate» der klassische Thrash Song ist. Nur schon der Titel ist … wow. Es ist cool. Es ist ein guter Song. Ich liebe die Lead-Passage von Alex und mir. Witzig, ich habe von ein paar Leuten gehört, dass sie das Solo von Alex lieben. Ich glaub die Leute haben nicht gemerkt, dass die Hälfte davon von mir ist (lacht).

MI: Das ist mehr oder weniger neu, dass du auch Lead-Parts spielst.  Oder hast du das früher auch schon gemacht?

Eric: Ja, schon, aber nicht sehr oft. Auf dieser Scheibe spiele ich ca. 40% aller Leads. Auf früheren Aufnahmen waren es so zwischen 5 und 10%. Weisst du, ich schreibe die ganze Musik, bringe die Gestaltung (der CD) ein, designe das Logo … ich bin so was wie das Rückgrat von Testament. Aber wenn ich nicht Lead spiele, werde ich als Gitarrist kaum erwähnt. Es ist als würde im Schatten des Lead-Gitarristen stehen aber ich bin ja der, der alles kreiert.

Ich habe schon seit Jahren auch Lead-Gitarre gespielt, jedoch nicht auf den Aufnahmen. Auf der neuen Scheibe, wie schon erwähnt, spiele ich viel mehr Lead-Parts und es fühlt sich gut an. Ich fordere jedoch die Stellung von Alex als Leader grundsätzlich nicht heraus. Die langen Leads (zusammen mit Alex) machen die Songs jedoch epischer, geben den Songs mehr Abwechslung.

MI: Würdest du bestehenden Testaments Fans sagen, dass sie ein traditionelles Thrash-Metal Album erwarten können, jedoch wie du schon erwähnt hast mit mehr Abwechslung? Ein Album wo ihr euch trotz allem auf eure Wurzeln besinnt?

Eric: Genau, es hat von allem etwas. Wir haben sogar einen langsameren Song drauf – das hatten wir seit 12 Jahren nicht mehr.

MI: Was war sonst noch anders im Aufnahmeprozess im Vergleich zu früheren Alben?

Eric: Ich denke das Schlagzeug hört sich auf dieser Aufnahme wirklich sehr gut an. Auf früheren Scheiben waren die Drums einfacher. Aber ich würde sagen, was wirklich komplett anders ist, ist eben Chuck’s verschiedene Singvarianten.

MI: Ich habe auch gelesen, dass du dir ein Studio in Derbyshire (UK) gemietet und dich durch die Natur inspirieren lassen hattest.

Eric: Yeah, ich ging aufs Lande in England und war in einem wirklich alten Haus, welches glaub 1969 gebaut wurde. Ich denke, es war einfach die Einsamkeit – keine Familie, keine Freunde in der Nähe – was ziemlich viel aus mir herausbrachte. Es entstanden viele Ideen. Nach einer Woche kam ich zurück mit neun neuen Songs.

MI: War es nur die Einsamkeit, die dich inspirierte oder auch die Natur?

Eric: Ich denke, es war die Abwesenheit von zu Hause in einem anderen Land zu sein. Es waren diese Elemente, welche mich inspirierten.

MI: Ich musste diese Frage stellen, weil ich gelesen habe, dass mehrere Songs auf «Dark Roots Of Earth» über das Ende der Welt – wie es vom Maya Kalender vorausgesagt wird – handeln und dass die Natur irgendwann den Planeten (von uns Menschen) wieder übernehmen wird.

Eric: Ja, von all dem hat’s auf der neuen Scheibe etwas. Das Cover der CD zeigt alles. Die Menschheit fragt den Wald-Gott um Vergebung für die Zerstörung des Planeten.

MI: Ist die Botschaft, welche ihr damit vermitteln wollt, dass wir unsere Verhalten ändern sollen, zum Beispiel wenn es sich um den Klimawandel handelt? Oder ist es mehr, dass ihr damit sagen wollt, ihr könnt machen was ihr wollt, am Ende wird die Natur sowieso wieder die Herrschaft (über den Planeten) übernehmen?

Eric: Meiner Meinung nach könnten wir lernen, mehr in Harmonie mit der Natur zu leben. Mehr Nebeneinander, statt alles zu zu betonieren. Aber es ist hart sich zu ändern, wir haben uns so dran gewöhnt, der Erde das Blut auszusaugen. Es gäbe jedoch andere Ressourcen (als Öl) – zum Beispiel Wasser – als Alternative Formen von Treibstoff. Grosse Firmen haben jedoch Angst vor dem Wandel, weil bisher alles mit Benzin/Öl läuft. Aber ich glaub schon, dass wir in eine neue Richtung steuern. Viele neue Autos sind hybrid – halb Benzin, halb elektrisch. Ich denke, das ist die Zukunft – ein bisschen Planetenfreundlicher. Was gut ist. Wir müssen einfach ein bisschen vom Gas runter (lacht).

MI: Umso besser, wenn man dazu den passenden Soundtrack hat … Zu einem anderen Thema. Was ist deine Erinnerung an die 70‘000 Tons Of Metal, als ihr letztes Jahr auf der Metal-Cruise spielten?

Eric: Das war verrückt. Es war wie an einer (Metal-)Musik-Tagung – jedoch auf einem Schiff. Überall wo du hingehst, hat’s Metalheads (lacht). Es war cool und machte viel Spass. Ich denke das Personal hatte am Anfang Angst als sie die Fotos von diesen Metal-Leuten sahen. Aber ich erinnere mich, als diese nach der Cruise sagten: «Wow, Metalheads sind ja wirklich nette Leute». Es war eine wirklich gute Erfahrung.

MI: Wie waren eure Erwartungen vor dem Start der Kreuzfahrt? Ich hatte gelesen, dass gewisse Bands nicht wirklich dran glaubten, dass das Schiff auch loslegen würde.

Eric: Es hat funktioniert.

MI: Werdet ihr bei der nächsten Cruise wieder dabei sein?

Eric: Ja, im Dezember auf der Barge To Hell (Anmerkung: Dies ist noch nicht offiziell bestätigt). Mit einer neuen Scheibe im Gepäck wird es dieses Mal noch besser sein.

MI: Diesen Herbst seid ihr in Nordamerika auch mit den Thrash-Metal-Kollegen von Anthrax auf Tour. Siehst du zwischen Anthrax und Testament Parallelen? Wie ihr bei der letzten Scheibe haben sich auch die Jungs Anthrax im letzten Jahr mit dem neuen Longplayer «Worship Music» zurück zu ihren Thrash-Wurzeln besinnt.

Eric: Ja, das ist wirklich cool. Anthrax und Testament setzen auf die Original-Formel von authentischem Thrash-Metal – jedoch eine Prise moderner. Die beiden Bands passen perfekt.

MI: Anthrax ist mit Metallica, Slayer und Megadeth Teil der sogenannten Big 4. Hast du dich auch schon mal gewundert, warum eigentlich Testament und vielleicht auch Exodus nicht Teil von diesem exklusiven Club sind? Testament gibt’s ja schon länger als Megadeth …

Eric: Ja, ich weiss auch nicht warum. Ich glaub «Big 4» war ein Ausdruck aus den frühen Achtzigern. Zu dieser Zeit waren dies eben die (grossen) Bands, die den Durchbruch zuerst schafften. Wenn es ein neuerer Ausdruck wäre, würde man wohl eine «Human-Number» verwenden – zum Beispiel fünf. Wie fünf Finger oder ein Pentagramm mit bekanntlich fünf Ecken. Warum also nicht ein Pentagramm verwenden und an einer Ecke mit Testament ergänzen?

MI: Gute Idee. Dann hätten wir also eine Big 5 Festival-Tour.

Eric: Ja genau, fügen wir einfach eine Band dazu.

MI: Ich weiss nicht, ob es nur ein Gefühl ist aber ich finde, dass der klassische 80er Jahre Thrash-Metal ein Revival erlebt. Bands wie Overkill, Kreator, Anthrax und auch Metallica gehen zurück zu ihren Thrash-Wurzeln. Das gleiche gilt für Testament. Und so wie es aussieht, wird dies von den Fans auch honoriert. Siehst du das auch so?

Eric: Ich denke, jede Band die es schon länger gibt, versucht früher oder später mal neue Sachen aus. Wenn du eine klassische Band-Karriere anschaust, sind die meisten Bands bei der 4. oder 5. Scheibe ausgebrannt. Als Musiker versuchst du dann neue Sachen. Wenn du dann diese Zeit überstehst, so bis zur 6., 7. oder 8. Platte, dann gehst du zurück zu deinen Wurzeln, dort wo du angefangen hast. Der Kreis schliesst sich dann. Insbesondere auch weil die Fans … und vor allem die Radiostationen vor allem die Klassiker spielen. Ich erinnere mich, als Metallica ihr neues Album rausbrachten. Die Radios spielten nur ihre Klassiker und keine neuen Sachen. Als Fan willst du eben diese Klassiker hören. Wenn du jedoch etwas komplett anderes machen willst, dann solltest du dies in einer anderen Band machen (lacht).

MI: So wie du …

Eric: Genau. Wenn du ein anderes Genre machen willst, dann mache es mit dieser. Wenn du Rap magst, dann solltest du ein reines Rap Album machen und nicht versuchen Rap mit deiner Musik (der bestehenden Band) zu vermischen. Wenn du Black Metal magst, dann starte ein Black-Metal-Projekt. Wenn du Soundgarden magst, dann solltest du ein Soundgarden Projekt machen und nicht versuchen, dies mit einer Band zu machen, welche für klassischen Thrash-Metal bekannt ist. Wir versuchen daran festzuhalten, was wir sind. Es ist aber wichtig, eine Alter-Ego-Band zu haben. Dragonlord (Eric’s Black Metal Band) hilft mir schlussendlich, mich mehr auf Testament zu fokussieren. Ich kann damit  die Arbeit mit Testament auch mehr geniessen. Wenn ich Dragonlord nicht hätte, würde ich wohl die (Black-Metal) Ideen in die Musik von Testament verpacken. Als Musiker will ich dieses Zeug eben auch spielen. Auch für Alex ist es wichtig, dass er seine Jazz-Leidenschaft in anderen Bands und Projekten ausleben kann.

MI: Gibt es Neuigkeiten zu Dragonlord? Ich habe gelesen, dass du einen neuen Plattenvertrag unterschrieben hast.

Eric: Ja, ich konnte einen Vertrag mit Spinefarm, Universal unterzeichnen. Dragonlord musste ich jedoch ein bisschen auf Eis legen, da die Aufnahmen für die neue Testament Scheibe lange dauerten. Und dann kamen noch Tourneen dazu etc. Jetzt habe ich jedoch ein bisschen Zeit. Wir werden eine neue Platte Anfang 2013 rausbringen. Diese ist Moment wo wir zusammen sprechen in Produktion. In bin am Zusammenstellen der Songs.

Ich bin darüber sehr aufgeregt. Es handelt sich um Ideen und Material aus den letzten sechs bis sieben Jahren. Und jetzt wo ich mit diesen arbeite, entstehen immer noch neue Ideen. Es wird eine wichtige neue Platte für Dragonlord sein. Es ist der dritte Longplayer, welche für jede Band ein Highlight ist. Ich glaub, die wird richtig gut. Musikalisch, als Musiker füllen wir uns sehr gut und auch mit dem was wir machen. Wir sind keine «True-Black-Metal» Band. Es geht uns nicht so um den Black Metal Lifestyle, sondern mehr um die Musik und den Vibe. Darum geht’s mir. Ich fokussiere mich komplett auf den Sound und bringe diesen auf einen anderen Level. Anstelle dass wir an der bestehenden Formel festhalten, versuche ich neue Ideen in diesen Musikstil zu bringen. Das wird interessant werden. Ich kann es kaum erwarten, es selber zu hören. Es wird viel melodiöser sein. Black Metal ist ja normalerweise nicht wirklich melodiös. Es ist wie ein wunderschöner Sturm. Du hast dieses krasse Ding, das alles in seinem Weg zerstört. Dies hat jedoch auch eine gewisse Schönheit. Das ist, was ich nachzuahmen ersuche. Die Schönheit und die Symphonie und dann die Zerstörung durch den Metal (lacht).

MI: OK, da sind wir gespannt und freuen uns darauf.

Eric: Genau, ja.

MI: Da es mit dem neuen Album so lange dauert und du wie du sagst Ideen aus den letzten sieben Jahren in dir rumträgst, gibst es Elemente, die du jetzt für die neuen Testament Songs anstelle für Dragonlord verwendet hast?

Eric: Interessanterweise gibt es da einen Song, welchen ich für Testament geschrieben habe. Ich wusste, er hatte etwas von einem alten Mercyful Fate Song, ein bisschen Richtung Black Metal. Aber ich dachte, es würde für Testament passen. Doch auch Chuck sagte, dass es sich mehr nach Dragonlord anhörte. Ich änderte dann ein paar Sachen, um daraus einen richtigen Dragonlord Song zu machen. Es war dann der Song, welche mir die Augen öffnete.

Als ich Chöre, Orgel, Violinen, Cello, Waldhorn, Trompeten … hinzufügte, wurde daraus dieser überwältigende Song. Wegen diesem sah ich Dragonlord von einer ganz anderen Seite. Der Song wurde geschrieben für Testament, aber er hatte diesen düsteren (Black Metal) Sound. Nachdem ich all diese Elemente dazugab, gab dieser für Dragonlord eine komplett neue Richtung vor.

Er hatte einige Fesseln gelöst und es funktionierte. Ich schickte diesen  Song an Spinefarm und innerhalb einer Woche hatte ich einen Plattenvertrag. Es war nur ein Demo auf zwei Spuren. Ich programmierte das Schlagzeug und zusammen mit meinem Keyboarder habe ich dann alles zusammengefügt. Sie waren begeistert. Jeder der den Song gehört hatte, sagte, dass es sich wie eine reifere Version von Dragonlord anhörte. Wir hätten damit den Nagel auf den Kopf getroffen. Das sei genau das, was ich tun solle, genau dieser Sound. Dieser Song hatte alles was ich machte sehr, sehr stark weiterentwickelt. Er hatte mich dazu gebracht, Dragonlord neu zu überdenken.

MI: Wirklich interessant, es war also gerade umgekehrt …

Eric: Ja, genau, das ist wirklich seltsam. Es ist mehr Rock. Es ist nicht so «blast-beat-crazy». Es ist wie Hardrock, jedoch böser Hardrock (lacht). Es ist seltsam (lacht noch mehr). Wirklich mysteriös – einfach düsterer Sound.

MI: Wenn wir grad über Hardrock sprechen. Auf der Deluxe-Edition von Dark Roots Of Earth hat es u.a. Cover-Versionen von Queen, Iron Maiden, Scorpions. Handelt es sich dabei auch um «böse», düstere Versionen des Originals?

Eric: Oh ja, im Speziellen diese Songs. Dies war ebenfalls eine Herausforderung. Wir wollten nicht einfach ein bisschen Karaoke machen. Wir wollten, dass sich diese Songs wie Testament Songs anhörten. Wir hatten im speziellen die Drums neu arrangiert. Wenn jemand diese Coverversionen hört, wird er nicht sagen «oh, das ist ein Queen-Song». Er wird sagen «wow, das ist ein cooler Testament-Song. Ich hatte jedoch von denen (Testament) noch nie was ähnliches gehört.»

MI: Ihr habt diese Songs also «Testamized».

Eric: Genau. Im speziellen «Dragon Attack» (Queen) and «Animal Magnetism» (Scorpions) hatten wir die Gitarren auf B runtergestimmt. Das ist wirklich düster mit diesem hypnotisierenden Gitarrenriff. Es hört sich jetzt an, käme der Teufel an die Erdoberfläche.

MI: Spannend. Wir kommen zu den beiden letzten Fragen. An was denkst du spontan, wenn du «Metalinside» hörst.

Eric: Metalinside … hm (denkt nach) … Ein neuer Typ Mensch, anstelle Blut fliesst in ihm Quecksilber.

MI: Noch spannender. Ihr (Testament) spielt am 3. August in Luzern, Schweiz. Ich kann mich nicht erinnern, dass ihr dort schon mal gespielt habt. Ich denke nicht, dass ihr den Ort kennt, oder?

Eric: Hm, ich bin nicht sicher aber wir freuen uns auf jeden Fall dort zu spielen.

MI: Luzern ist eine wunderschöne Stadt. Ihr solltet genügend Zeit für den Aufenthalt einplanen.

Eric: Genau, das werden wir machen.

MI: Gibt es noch etwas, was du den Schweizer Fans sagen möchtest?

Eric: «Life’s hard but Testament is harder! (lacht)

MI: Danke vielmals für das sehr sympathische Interview und wir sehen uns bald in Luzern.

Eric: Danke dir vielmals. Wir sehen uns.

Telefon-Interview: pam, 28. Juni 2012

Autor
28.06.2012
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