Rage

Power Metal
29.01.2013

Metalinside (MI): Hi André. Wie läuft’s bei Euch?

André Hilgers (AH): Ja, wir kommen grad von der Orchesterprobe. Zum Glück hat uns Andy Piller (Anm. d. R. der Skipper, Gründer und Organisator von 70‘000 Tons Of Metal) auf dem Schiff netterweise einen Raum zur Verfügung gestellt. So sind wir nochmals alle Orchesterparts durchgegangen. Und jetzt geht‘s weiter mit Interview-Alarm und heute Nachmittag spielen wir noch bei Jeff Waters‘ All Star Jam. Am Abend geht‘s dann schon zum ersten Mal richtig fett auf die Bühne. Im Moment ist die ganze Organisation, das Orchester auf die Bühne zu bringen, wahrscheinlich anstrengender als das Konzert selber (lacht). Es ist gar nicht mal so einfach 20 Leute bei diesen engen Platzverhältnissen, auf der Bühne zu koordinieren. Wir müssen komplett anders umbauen gegenüber den Bands vor und nach uns. Mein Schlagzeug steht zum Beispiel seitlich auf der Bühne. Orchester ist mehr hinten aufgebaut, die Band vorne … das alles in 75 Minuten ist gar nicht so einfach. Und dann müssen wir ja noch Soundcheck machen. Es wird schon ein straffes Programm. Aber ja, das wussten wir vorher und wir lassen uns immer wieder drauf ein (lacht).

MI: Ihr seid jedoch auch eine der wenigen Bands, die schon ein bisschen Routine mit der 70K TOM hat. Ihr wart ja schon bei der ersten Cruise mit dabei, damals jedoch noch ohne Orchester.

AH: Ja, das stimmt. Es war eigentlich damals schon stressig als wir alleine hier waren. Aber mit dem Orchester ist das Ganze nochmals eine Spur härter.

MI: Und der All Star Jam mit Jeff Waters … ist das eine Ehre oder eher zusätzliche Bürde?

AH: Für mich, der mit Annihilator gross geworden ist, ist es schon cool. Es sind 40 Musiker am Start und ich bin bei vier Songs mit dabei.

MI: Die (Songs) du schon weisst?

AH: Ja, aber leider spielt bei diesen Jeff Waters nicht mit. Er kann ja nicht bei allen mitspielen. Vielleicht ergibt sich aber wieder spontan einen Jam, wo dann alle mitspielen. Nobody knows. Wir wissen nichts. Ich weiss nur welche Songs mit wem ich spiel – wobei das kann sich dann auch wieder ändern. Weil während die Jams sind, sind ja auch gewisse Bands auf der Bühne. Es wird somit koordinationsmässig für Jeff einen richten Stress werden. Aber das ist dann sein Problem (schmunzelt).

MI: Hat er euch schon vor der Cruise kontaktiert?

AH: Ja, ja.

MI: Also ihr wusstet somit schon vor der Cruise, was auf euch zukommt. Also habt ihr auch schön geprobt?

AH: Ne, gar nicht geprobt. Keinen Ton. Wir gehen dann einfach auf die Bühne und es wird gespielt.

MI: Aber es sind alles Klassiker, die man als Musiker einfach kennt?

AH: Ja, sind alles Klassiker.

MI: Ich frag jetzt nicht welche …

AH: Ne, ich denk, das verrate ich jetzt noch nicht. Aber das wird schon lustig heute Nachmittag.

MI: Jeff hatte ja letztes Jahr schon ziemlich abgeräumt auf der Cruise. Sein Auftritt mit Annihilator war extrem geil.

AH: Deswegen ist er auch wieder hier. Er hatte gesagt, da will ich wieder hin. So ist es jetzt auch.

MI: Genie und Wahnsinn sind bei ihm ja nah beisammen. Wie seid ihr wieder auf die Cruise gekommen – vor allem auch mit dem Orchester? Wurdet ihr angefragt?

AH: Ja, der Andy (Piller) hat uns angefragt, ob wir da Interesse dran haben und da haben wir natürlich zugesagt. Ganz klar.

MI: Mit dem Orchester.

AH: Ja, da wo wir jetzt grad auch dran sind. Wir haben dies ja gesplittet. Es gibt einerseits Rage und andererseits Lingua Mortis featuring Rage. Wir haben jetzt im Prinzip zwei verschiedene Sachen. Auch zwei verschiedene Deals. Und wir sind gerade in der Orchester Vorbereitung. D.h. Viktor (Smolski) arrangiert und organisiert jetzt alles. Diese komplette Orchester Geschichte. Er ist der Produzent. Er zieht wirklich alle Fäden und muss jetzt auch noch den ganzen Zeitplan erstellen. Wir bzw. Viktor ist jetzt grad im Stress der ganzen Vorbereitung. Im April geht‘s dann ins Studio. Der Release ist glaub für August geplant. Plus-/Minus. Und dann wollen wir noch ein paar Shows dazwischen spielen. Wir sind ja dieses Jahr auch wieder auf Wacken mit dem Orchester. Und werden in Europa noch ein paar Single Shows machen. Aber da gibt‘s noch keine konkreten Sachen.

MI: Lingua Mortis – ist es das Prager oder das weissrussische Orchester?

AH: Ne, wir haben wieder ein neues Orchester. Ein wild zusammengewürfelter Haufen. Es sind alles Leute die Viktor kannte. Er hat das alles organisiert, dass auch wirklich alle zusammen passen. Wir haben bisher einmal zusammen geprobt. Wir werden dann heute auf dem Schiff sehen, wie es funktioniert. Wir haben jetzt auch grad nochmals geprobt und da war alles tight und gut. Wir machen uns da jetzt aber keinen Stress. Es kommt wie es kommen muss und die Technik auf der Bühne können wir leider nicht beeinflussen. Wir haben zwar Crewleute mit dabei, aber wenn hier die Housecrew nicht funktioniert … wir werden sehen.

MI: Wie sieht‘s eigentlich mit dem Schlagzeug aus? Hast du dein eigenes mit dabei?

AH: Ne, ist alles rental. Hier auf dem Schiff ist alles angemietet.

MI: Aber du kannst sagen was du brauchst…

AH: Ja, die haben von uns – allgemein von der Band – ne Liste bekommen. Ich hab gesagt, ich brauch ein Pearl-Schlagzeug, wo ich endorsed bin. Und da ist auch alles da. Und das werde ich mir auch gleich alles noch saven. Es hat da zwei oder drei Schlagzeuge. Aber das geht schon. Ich krieg schon was ich will.

MI: Und wie ist gewährleistet, dass alles in deinem Sinne auf- und eingestellt ist?

AH: Das mach ich in diesem Fall selber. Weil dann weiss ich auch, dass alles funktioniert und das passiert auch vorher. Hinterher macht es dann die Housecrew. Wir Trommler haben eigentlich immer die meiste Arbeit. Mindestens mit dem Aufbau und dem Einstellen. Wir Trommler sind da glaub ich sehr eigen, wie machen sehr viel alleine.

MI: Du musst aber nicht mitschleppen…

AH: Ne, ne, das passt schon.

MI: Was ist sonst noch anders auf Cruise als bei anderen Festivals?

AH: Das es ein bisschen mehr wackelt. Das Wetter hier auf der 70K TOM ist natürlich sensationell. Wir haben schon ein paar Cruises gemacht, auch in Schweden oben. Aber dat hier ist jetzt mit dem Orchester auch für uns und die Fans ganz speziell. Alles andere ist eigentlich fast genauso wie auf den anderen Festivals. Es ist ein Familientreffen mit allen Bands, die man hier kennt. Wir tanken alle dieselbe Sonne. Die Fans sind super. Es ist cool.

MI: Mit den Fans ist das eine angenehme Sache auf der Cruise so ganz ohne Backstage?

AH: Ja, ganz klar.

MI: Ich habe gehört Doro geht gar nicht aus der Kabine raus. Verstehst du das?

AH: Es gibt einfach gewisse Leute die können sie auf einem solchen Schiff nicht frei bewegen.

MI: Lemmy würde es wohl auch so gehen…

AH: Lemmy würde sich glaub sofort von hier verpissen. Mit dem Hubschrauber oder so wegfliegen. Da kommen ja auch die Musiker (auf ihn zu). Stell dir vor Lemmy oder Udo Dirkschneider, Doro jetzt auch, Ozzy, all die Koryphäen. Da wollen sogar die Musiker Fotos mit denen machen und quatschen. Die haben dann wirklich keine Ruhe. Lemmy würde hier glaub ausflippen. OK, gib ihm seinen Spielautomaten und da wäre er schon glücklich.

MI: Er wäre wohl die ganze Zeit im Kasino drin.

AH: Ja, aber Doro – sie ist ja eine bekannte Freundin von uns – ich kann das schon verstehen. Ich muss an der Stelle auch echt sagen, das hat nichts mit Arroganz zu tun. Ganz und gar nicht. Über sie brauch ich da kein Wort verlieren. Sie ist ja genau die, die sich am meisten um ihre Fans kümmert. Auch hier kann ich mir vorstellen ist das eine ganz stressiges Ding. Das sollte man nicht als Arroganz abtun, sondern auch ein bisschen als Selbstschutz. Auch mit der Sonne und alles … zuerst auch mal an das ganze Klima gewöhnen. Das hat echt nichts mit Arroganz zu tun. Sie muss halt auch ein bisschen auf sich aufpassen (Anm. des Schreibenden, später beim Interview mit Doro selber erzählt sie mir, dass sie den ersten Tag ziemlich Seekrank und deswegen die ganze Zeit in der Kabine war – siehe auch das Tagebuch zu Cruise 2013).

MI: Ja, bei ihr habe ich eh immer das Gefühl sie sei der grösste Metalfan von uns allen. Auch wenn sie spielt und von ihren Begegnungen mit Lemmy und Dio erzählt. Zu einem anderen Thema. Sie hat ja auch eine Orchester-Geschichte gemacht.

AH: Ja, die habe ich allerdings noch nie gesehen und noch nie gehört.

MI: Noch nie gehört? Musste unbedingt mal reinhören (Anm. d. R. „Classic Diamonds“). Insbesondere «Breaking The Law» ist der Hammer. Extrem geil. Grad so spontan gedacht, gibt es auch mal was mit Doro bei Rage auf der Bühne? Rein vom Musikstil wohl eher ein bisschen weniger … aber aufgrund der Orchester-Erfahrung…

AH: Ja dann kann ich dir ja sagen, sei pünktlich um vier Uhr beim Jeff Waters (All Star) Jam.

MI: Sehen wir euch dann zusammen?

AH: Versuch den ersten Song mitzukriegen (lacht).

MI: OK. Da bin ich gespannt (Anm. d. Schreibenden: Viktor und André von Rage spielten dann zusammen mit Doro, ihrem Gitarristen Luca und Markus von Helloween am Bass sowie Mille von Kreator ebenfalls am Mikro «Breaking The Law» … Schöne Zufälle gibt‘s. Fehlte nur noch das Orchester …). Peavy ist aber nicht dabei?

AH: Nein, Peavy ist nicht dabei.

MI: Wie viel Zeit haben wir noch (für das Interview)?

AH: Liegt an dir, wir haben nachher dann gleich wieder Probe. So noch 5 Minuten.

MI: Was sind den deine Favorites (Bands) auf dem Schiff?

AH: Meine Favorites? Sind natürlich unglaublich viele Bands da, die ich schon kenn. Eigentlich habe ich schon fast alles gesehen, was jetzt hier auf dem Schiff ist. Zumindest die bekannteren Bands. Wat möchte ich nochmals sehen? Ähm, Evergrey würde ich  gerne nochmals ankucken. Und Lacuna Coil möchte nochmals sehen. Dragonforce sind eh schon Kumpels. Die würde ich mehr gerne nochmals ankucken. Jetzt mit dem neuen Sänger, den habe ich noch nicht gesehen. Äh, In Flames, mal komplett ohne Pyro-Show ist bestimmt auch sehr interessant. Subway To Sally auf dem Pool-Deck nachmittags um 12 ist sicher auch eine interessante Geschichte. Wobei es jetzt nicht so ganz mein persönlicher Favorit ist. Aber sind halt auch Kumpels von uns. Die Umgebung ist halt komplett komisch. Wo ich eigentlich am meisten drauf heiss bin, ist Gotthard. Da freue ich mich drauf. Ich hoffe, dass ich es heute schaffe. Die spielen glaub ich heute oder Donnerstag vor uns. Die möchte ich gerne mit Nic sehen, weil ich nur Gutes gehört habe.

MI: Kanntest du Steve (Lee)?

AH: Ich kannte Steve. Und freu mich einfach für die Band, dass dat jetzt so gut wieder funktioniert. Ich bin auch ein super Fan und habe gestern schon lange mit den Jungs gequatscht. Ich freu mich richtig für die Jungs, dass das jetzt wieder so gut klappt und sie mit Nic wieder einen richtig guten Sänger gefunden haben.

MI: Ich bin da selber auch sehr gespannt – auch als Schweizer – weil ich zuerst schon ein bisschen überrascht war, als ich sah, dass Gotthard auf dem Schiff sein wird.

AH: Ich fand‘s geil.

MI: So ganz Metal sind sie ja nicht…

AH: Es sind ja auch die Apokalyptischen Reiter auf dem Schiff, die sind für die Jungs wahrscheinlich auch ein sehr spezielles Ding. Vor allem auch mit deutschen Texten, genauso Subway To Sally. Das ist sicher auch für die Bands in der Karibik, auf dem Schiff, eine ziemlich geile Sache. Gerade in diesen Gegenden sich auch mal bekannt zu machen. Die Bands sind ja alle geil. Ist gar keine Frage.

MI: Du hast vorher erzählt, dass von Lingua Mortis kommt. Wie sieht‘s mit Rage aus?

AH: Wir machen dieses Jahr erst mal den Fokus auf das Orchester Album und die Orchester Shows. Und nächstes Jahr ist dann wieder ein komplett neuer Fokus, weil dann haben wir unser 30jähriges. Da müssen wir mal kucken, ob wir eine Best-of machen … wir werden auf jeden Fall eine Best-of-30jährige Show-/Tour machen. Wie das nächste Album … ganz ehrlich, da haben wir uns so jetzt noch nicht grosse Gedanken darüber gemacht. Werden wir mal schauen. Wir konzentrieren uns jetzt vorerst wie gesagt auf das Orchester. Das wird noch richtig viel Arbeit, speziell für Viktor. Und danach schauen wir Mal weiter.

MI: Ja, ich freu ich extrem auf das neue Lingua Mortis Album …

AH: … wir auch!

MI: Ich muss dazu sagen, ich war immer schon auf der Metal und Klassik Schiene und hatte schon immer davon geträumt, das es mal eine Band gibt, die mal richtig geil Metal mit Klassik spielt bzw. vereint. Und dann kam die Offenbarung – Lingua Mortis war die erste CD, die diesen Traum wahr machte …

AH: Prinzipiell ja, aber es haben inzwischen schon so viele Bands nach gezogen…

MI: Für mich gibt‘s da vor allem noch Therion, die ich neben Rage als Pioniere sehe und heute noch auf einem anderen Level als der Rest spielt.

AH: Ja. Dimmu Borgir waren letztes Jahr am Wacken auch mit einem Riesenorchester. Ich hab‘s leider nicht gesehen, nur gehört wie es war. Da möchte ich jetzt auch nichts dazu sagen. Es machen sehr viele Bands … aber…

MI: … fühlt ihr (Rage) euch selbst dann auch als die Pioniere?

AH: Ja, ich meine letztendlich hat Peavy damals mit Lingua Mortis schon damit angefangen. Es gab sicher schon früher den einen oder anderen Song damals von Deep Purple oder Led Zeppelin und so. Aber so richtig im Metal-Bereich etabliert hat es eigentlich damals Peavy mit Lingua Mortis. Und danach kamen natürlich all die anderen Bands auch. Ich war aber damals noch nicht dabei. War aber selber Fan und hatte Lingua Mortis auch live gesehen. Heute spiele ich in der Band und lebe meinen Traum. Das ist dann schon was anderes.

MI: Ich hatte damals auf diese Scheibe gewartet und freu mich schon mächtig auf die Nächste. Zum Abschluss eine letzte Frage. Unser Webzine nennt sich Metalinside. Was kommt dir spontan in den Sinn, wenn du Metalinside hörst?

AH: Ich kenn Metalinside.de – mit denen habe ich schon ein paar Interviews gemacht.

MI: Wir sind unabhängig von denen, aber lustigerweise habe ich die per Zufall an der Beach Party für die Cruise kennen gelernt. Wir sind beim Trinken aneinandergestossen (wir lachen beide). Wer weiss, vielleicht ergibt sich da mal eine Zusammenarbeit.

AH: Ich mach ja (bei Rage) auch den ganzen Internetkram, auch die offizielle Facebook-Seite «OfficialRage» https://www.facebook.com/OfficialRage  läuft durch meine Hände, das weiss aber kaum einer. Es ist alles wirklich in Band Hand. Ich bin aber auch der Einzige von uns Dreien, der bei Facebook wirklich auch da ist. Die anderen beiden machen das nicht. Das ist so mein Part. Ich bin derjenige der es einfach gerne macht und es gehört für mich zum Arbeitstag einfach dazu. Ich stehe morgens um 10.00 Uhr auf – vielleicht auch mal später (lacht) oder auch früher – und dann als erstes checke ich die E-Mails und poste auch diverse Sachen. Es gehört halt einfach als Werbeplattform – weltweit – dazu.

MI: Du lebst somit gut von Rage?

AH: Ja, wir leben alle von Rage, ja. Wir machen alle nur Musik.

MI: Also zurück zu meiner Frage, was ist für dich Metalinside?

AH: Metalinside ist für mich sofort ein Online-Magazin. Da weiss ich sofort Bescheid. Das assoziier ich damit.

(Es klopft an der Tür und die beiden anderen Rager – Peavy und Viktor – kommen rein. Sie wollen zurück zur Probe mit dem Orchester).

MI: Also dann André, hat mich sehr gefreut und hat Spass gemacht.

AH: Ja mir auch.

MI: Und ich freu mich auf heute Abend.

AH: Ja ich mich auch.

MI: Und um vier Uhr nachmittags für den All Star Jam … oh, dann spielt auch Ensiferum … aber jetzt hast du mich gluschtig gemacht…

AH: Ja, vier Uhr, vier Uhr. Wir sehen uns. (André muss los).

29. Januar 2013, 13.00 Uhr auf hoher See an Board er Majesty Of The Seas – 70000 Tons Of Metal – pam.

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Rage
29.01.2013
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