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FREAKINGS – Toxic End (CD Cover Artwork)
Mo, 6. März 2017

FREAKINGS – Toxic End

Thrash Metal
01.03.2017
FREAKINGS – Toxic End (CD Cover Artwork)

Knüppel aus dem Sack

Die 2008 gegründete Schweizer Band besteht aus „Jonathan Brutschin“, „Toby Straumann“ und „Simon Straumann“. Das Motto „Old School to the Bone“ nehmen sie sich jedenfalls sehr zu Herzen. Bisher veröffentlichten die Jungs zwei Alben: „No Way Out“ (2011) und „Gladiator“ (2014). Das Dritte Album „Toxic End“ wird am 06. März 2017 erscheinen.

Das Design der CD erinnert mich irgendwie an die Covers von Iron Maiden, was mir sehr gut gefällt. Mit „Hell on Earth“ geht es los, da wird nicht lange gefackelt, da geht es gleich in die Vollen. Man merkt sofort wo ihre Prioritäten liegen. Ein Hauch von „80´s Bay Area“ liegt mir im Ohr, ok ehr ein Sturm muss man sagen. Das ‚Geknüppel‘ geht mit dem Song „Future Vision“ weiter. Ein Song nach dem anderen kommt und geht, und bei Track 7 „Brain Dead“ angelangt, frage ich mich ernsthaft: „Haben die Jungs eine Pferdelunge?“ Anders kann ich mir das dauerhafte hohe Tempo nicht erklären.

Bereits „No Way Out“ war eine musikalische Steigerung zu ihrem Debütalbum „Gladiator“. Aber mit „Toxic End“ haben sie noch einmal den Speed angezogen und sich gesanglich sowie instrumental gesteigert. Die Brutalität der Musik wurde erhöht und die Stimme verfeinert. Wer denkt, dass nach dem 7. Track eine Pause eingelegt wird, der irrt sich gewaltig. „Price of Freedom“ und „Wave of Pain“ heizen weiter ein, so dass man, sofern man „Old School Thrash“ liebt, die Songs einfach nur geniessen kann. Als vorletzter Titel kommt „Beer Attack“. Der Titel würde zu „Tankard“ passen, wobei er dann doch was völlig Eigenes ist. Mit „No More Excuses“ folgt ein würdiger Abschluss, der mit der gleichen Energie wie der Anfangstrack ‚geknüppelt‘ wird.

Fanzit

Markant, roh und gewaltig – das beschreibt das neue Album von freaKings. Mit diesem Album sorgen die Jungs aus Basel sicher für Furore. Denn eines steht fest, sie müssen sich nicht verstecken. Spielerisch sauber, so kann man es bezeichnen. Sie wissen, was sie tun und setzen ihr Motto „Old School to the Bones“ vom Anfang bis Ende um. Ihr Stil geht Richtung „Slayer“ der 80´s, ohne aber zu kopieren. „Metalheads“, die „Old School Thrash“ oder „Bay Area Thrash“ lieben, können hier bedenkenlos zugreifen. Und eines Thrash-Albums würdig. Ich traue freaKings in ihrer Zukunft, sofern sie weiter so hart arbeiten, einiges zu. Und bin gespannt, was die Jungs aus Basel musikalisch in Zukunft noch hervorbringen werden.

Trackliste FREAKINGS – Toxic End

  1. Hell on Earth
  2. Future Vision
  3. Violent Disaster
  4. TxWxNxD
  5. Toxic End
  6. Friendly Fire
  7. Brain Dead
  8. Price of Freedom
  9. Wave of Pain
  10. Beer Attack
  11. No More Excuses

Album Review Bewertung

Autor Bewertung: 8/10



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01.03.2017
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