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The Hirsch Effekt - Eskapist (CD Cover Artwork)
Fr, 18. August 2017

The Hirsch Effekt – Eskapist

Indie Rock, Mathcore, Post Punk
06.11.2017
The Hirsch Effekt - Eskapist (CD Cover Artwork)

Ein Blend aus Kunst und Krach

Die Olympiade zum Thema „musikalische Komplexität“ ist schon seit langem eröffnet und wie es nun scheint, mischen „The Hirsch Effekt“ mittlerweile ganz vorne mit. Die Jungs aus Hannover frickeln sich nicht einfach nur technisch bewusstlos, sondern punkten ebenso mit ihren sozialkritischen und politischen Texten in Deutscher Sprache.

Nach der Veröffentlichung ihrer „Holon“ Albumtrilogie, konnte sich das Trio mit „Eskapist“ nochmals steigern. Das Album wurde von allen Bandmitgliedern zu gleichen Teilen komponiert und in Zusammenarbeit mit Tim Tautorat (Turbostaat, In Flames), Max Trieder und diversen Gastmusikern in Leipzig und Berlin aufgenommen.

Das Verhältnis von Kunst und Krach bringen „The Hirsch Effekt“ erstaunlich gut zusammen. Doch man sei gewarnt. Für den Einen oder Anderen ist diese krumme, unvorhersehbare Art des Songwritings sicher eine gröbere Herausforderung. Metal Hammer hat es schön gesagt: „Es ist Zeit, die Blutdrucks Senker einzuwerfen“. Der Song „Lifnej“, welcher das Album eröffnet, bringt es auf den Punkt: „Warum tu` ich mir das an?“, schreit es aus voller Kehle. Und das auch noch nach einer sanft melancholischen Einleitung. Muss man erst mal weckstecken können. Die Band vereint einen Stilmix, der nicht ganz massentauglich ist und spricht wohl eher ein anspruchsvolles, kleines Publikum an. Dachte ich. In Deutschland stieg der Release auf Platz 21 der deutschen Albumcharts ein. Was ein hin und her. Also was nun? Ich bin verwirrt.

Neun Punkte gebe ich für das Album, für die wilde Kreativität und für die wunderschöne klare Stimme, wenn Nils Wittrock denn mal klar singt.

Reinhören und portofrei bestellen

Trackliste The Hirsch Effekt – Eskapist

  1. Lifnej
  2. Xenophotopia
  3. Natans
  4. Coda
  5. Berceuse
  6. Tardigrada
  7. Nocturne
  8. Aldebaran
  9. Inukshuk
  10. Autio
  11. Lysios
  12. Acharej

Album Review Bewertung

Autor Bewertung: 9/10



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06.11.2017