Metalinside.ch - Rock meets Classic - Hallenstadion Zürich 2018 - Foto Steve
Mo, 9. April 2018

Rock meets Classic 2018 – Francis Rossi, Eric Bazilian, Nic Maeder & Leo Leoni u.a.

Hallenstadion (Zürich, CH)
/ / 24.04.2018

Grandiose Rock meets Classic-Show im Hallenstadion 

Seit acht Jahren ist die Veranstaltungsreihe Rock meets Classic inzwischen schon unterwegs. Am Montagabend fand ein weiteres Gastspiel auf Schweizer Boden statt. Neben den Lokalmatadoren Leo Leoni und Nic Maeder (Gotthard) vermochten insbesondere Eric Bazilian (The Hooters) und Francis Rossi (Status Quo) zu überzeugen. Alles Weitere entnehmt ihr dem nachfolgenden Metalinside-Bericht. 

Ausgewählte Stars aus dem Rock und Metal-Bereich treten gemeinsam mit einem Orchester auf, um ihre grössten Hits zu performen. Aber kann das wirklich funktionieren? Definitiv! Rock meets Classic hat sich zu einer überaus populären Veranstaltungsreihe gemausert. Das jeweilige Line Up ist stets mit Hochkarätern bestückt. In der Vergangenheit durften beispielsweise bereits Grössen wie Alice Cooper oder Joey Tempest (Europe) mitmischen. Grundgerüst und wichtiger Bestandteil der Shows sind jeweils die Mat Sinner-Truppe und das RMC Symphony Orchestra. Für die 2018er-Ausgabe konnten folgende Akteure ins Boot geholt werden: Michael Sadler (SAGA), Eric Bazilian (The Hooters), John Helliwell und Jesse Siebenberg (Supertramp), Leo Leoni und Nic Maeder (Gotthard) und Francis Rossi (Status Quo). Eine sicherlich interessante Affiche. Leider sind mir nicht alle Künstler ein Begriff, aber einer musikalischen Horizonterweiterung bin ich ja bekanntermassen eigentlich niemals abgeneigt.

Veranstalter abc Production AG hat den Besuchern im Vorfeld ein pünktliches Erscheinen ans Herz gelegt. Mir persönlich ist 18 Uhr dann doch etwas zu früh. Ich treffe erst eine Stunde später in Oerlikon ein. Die Abholung meines Medientickets und auch der Einlass klappen problemlos. Im Foyer treffe ich dann auf die Metalinside-Kollegen Nicky und Kaufi. Die beiden sind heute allerdings als «normale» Gäste im Einsatz. Die Schreibarbeit wird mir überlassen. (Anm. Kaufi: Wart nur – wenn du Mist schreibst, meld ich mich schon…). Nach ein paar Diskussionen und einem ersten Hopfentrunk begebe ich mich schliesslich auf die Suche nach meinem Plätzchen. Vom Mediensektor aus hat man jeweils einen tollen Überblick über das ganze Geschehen. Die Location ist heute Abend komplett bestuhlt. Allerdings scheint der Vorverkauf nicht überragend gelaufen zu sein, denn genutzt wird lediglich das halbe Hallenstadion. Bleibt zu hoffen, dass trotzdem genug Stimmung aufkommen wird. Offenbar drücke ich den Altersdurchschnitt wieder einmal ein bisschen herunter.

Punkt 20 Uhr geht’s los. Als Einstieg flimmern Videoclips der heutigen Akteure über die Videoscreens auf beiden Bühnenseiten. Jeder Künstler beschreibt kurz sein Erlebnis und seine Eindrücke der Rock meets Classic-Veranstaltung. Anschliessend nehmen sowohl die Mat Sinner-Truppe als auch das Orchester die Arbeit auf. Zu hören gibt’s den Guns N’ Roses-Klassiker «Welcome To The Jungle». Die Gitarristen können sich ein erstes Mal so richtig austoben. Unter den zahlreichen Sängern finden sich auch immer wieder bekannte Gesichter. Da wären beispielsweise Alessandro Del Vecchio (Hardline) oder Sascha Krebs. Ein gelungener Show-Auftakt.

Michael Sadler (SAGA) – Durchgang 1

Danach kündet Bassist Mat Sinner den ersten Gast des heutigen Abends an: Michael Sadler von SAGA. Seine Band hat sich zwar im letzten Jahr aufgelöst, doch an den Ruhestand denkt der walisische Sänger deswegen noch lange nicht. Der Glatzkopf mit der tollen Stimme flitzt ungebremst auf der Bühne herum. Der Zuhörerschaft serviert er die beiden SAGA-Klassiker «Wind Him Up» und «Humble Stance». Bei zweitgenanntem Stück sitzt Michael sogar rasch selbst am Klavierflügel. Er nimmt uns mit auf eine Reise zurück in einen Zeitraum zwischen Ende der 70er und Beginn der 80er-Jahre. Dann verschwindet der Sänger bereits wieder hinter der Bühne. Aber keine Angst, das ist alles gewollt. Bei Rock meets Classic wird munter durchrotiert. Jeder Künstler darf 2-3 Nummern zeigen und danach folgt schon der nächste Act. Dafür gibt’s aber jeweils zwei Durchgänge – sprich, wir werden Michael definitiv nochmals zu sehen bekommen.

Setliste – Michael Sadler (SAGA) – Durchgang 1

  1. Wind Him Up (SAGA-Song)
  2. Humble Stance (Saga-Song)

Eric Bazilian (The Hooters) – Durchgang 1

Der musikalische Boss der US-amerikanischen Rock-Gruppe The Hooters übernimmt nun das Kommando. Klampfe und Stimme – mehr braucht Eric Bazilian nicht, um das Zürcher Publikum zu unterhalten. Zum Auftakt haut er mit «All You Zombies» sogleich eine echte Hymne raus. Auf den Sitzplätzen wird brav mitgesungen. Allerdings dürften die Leute gemäss Eric ruhig noch ein bisschen engagierter zur Sache gehen. Auch ich sehe hier Verbesserungspotenzial. Da scheinen einige die Betriebstemperatur noch nicht erreicht zu haben.

Den Song «One Of Us» kennt man vielleicht eher von der Sängerin Joan Osborne. Geschrieben hat diesen Hit aber der Mann, der jetzt hier auf der Bühne des Hallenstadions steht – und zwar für seine damalige Freundin. «Diese Freundin ist seither meine Frau. Somit scheint der Song gewirkt zu haben», gibt der Sänger strahlend zu. Für die Performance des Songs tauscht er Gitarre gegen Mandoline. Als er die zweite Strophe plötzlich auf Deutsch zu singen beginnt, peitscht ihm eine frenetische Jubelwelle entgegen. Bei Sätzen wie «Wäre Gott einer wie wir. Eingeschlafen mit ‘nem Bier. Nur ein fremder um halb vier in der letzten Strassenbahn.» erhält die gefühlvolle Ballade einen kleinen, humoristischen Anstrich. Mit dem etwas rasanteren «And We Danced» beendet dann auch der The Hooters-Fronter seine erste Schicht.

Setliste – Eric Bazilian (The Hooters) – Durchgang 1

  1. All You Zombies (The Hooters-Song)
  2. One Of Us (Joan Osborne-Cover)
  3. And We Danced (The Hooters-Song)

Leo Leoni und Nic Mader (Gotthard) – Durchgang 1

Eine nur allzu vertraute Melodie reisst die Zuhörerschaft dann schliesslich endgültig von den Sitzen. Schweizer Hard Rock ist heute Abend nämlich ebenfalls vertreten. Und so stürmen Leo Leoni und Nic Maeder zu «Anytime Anywhere» auf die Bühne. Die beiden haben definitiv ein Heimspiel. Das Publikum feiert intensiv mit. Was ist denn hier los? Erleben da gerade einige ihren zweiten Frühling? Die Mat Sinner-Herrschaften scheinen ebenfalls sichtlich Freude an der gemeinsamen Performance mit den beiden Gotthard-Mitgliedern zu haben. Als Show-Elemente kommen Rauchsäulen und Pyro-Effekte zum Einsatz. Nic ist stimmlich gewohnt stark unterwegs. Den folgenden Spruch, dass er gerade am Deutsch lernen sei, kennen wir zwar langsam, aber der Sänger bleibt nichtsdestotrotz ein waschechter Sympathiebolzen.

Bei Song Nummer zwei sind einige in Gedanken sicherlich wieder bei Steve Lee. «Heaven» ist nun einmal DIE Hymne, mit welcher man den verstorbenen Sänger assoziiert. Auch ich starre – ohne es zu bemerken – automatisch zur Decke hinauf. Das Hallenstadion verwandelt sich in ein Meer aus Smartphone-Lichtern und Feuerzeugen. Beim Mitsingen hält sich das Publikum dagegen komischerweise wieder ein bisschen zurück. Eventuell möchten sie einfach die Atmosphäre geniessen und Steve in Ruhe gedenken. Neben Eric Bazilian legen die beiden Gotthard-Männer den bisher stärksten Auftritt des heutigen Abends hin.

Setliste – Leo Leoni und Nic Mader (Gotthard) – Durchgang 1

  1. Anytime Anywhere (Gotthard-Song)
  2. Heaven (Gotthard-Song)

John Helliwell und Jesse Siebenberg (Supertramp) – Durchgang 1

Und gleich das nächste Duo. Die Herren John Helliwell und Jesse Siebenberg gehören der britischen Formation Supertramp an. Im Vergleich zu Gotthard geht’s bei ihrem Slot ein bisschen gemütlicher zu und her. Jesse kümmert sich um Gesang und Keyboard, während sein Kumpel John durch gelungenes Klarinetten- und Saxophonspiel aufzufallen weiss. Die beiden Stücke «Breakfast In America» und «The Logical Song» hat man sicherlich auch schon irgendwann einmal im Radio gehört. Mit Supertramp verbinden wohl die meisten den Namen Roger Hodgson. Dieser hat die Band allerdings bereits 1983 verlassen und wandelt seither auf Solopfaden. Mich persönlich haut der heutige Auftritt seiner beiden Kollegen nicht wirklich vom Hocker.

Kaufi: Dutti, ich hab Dich gewarnt… Gut, du bist natürlich so ein junger Schnösel, somit eigentlich entschuldigt. Ich hingegen wurde schon als Knirps von meinem Bruder mit Suptertramp beschallt. Live habe ich sie – im Gegensatz zu ihm – allerdings nie gesehen.

Du hast zwar recht, dass man mit Supertramp vor allem auch Roger Hodgson assoziiert. Doch was Helliwell und Siebenberg hier zeigen, ist Weltklasse! Mit dieser Performance braucht es Hodgson kaum… Und dass auch ich Titel wie «Breakfast in America» live hören darf… Grossartig! Und das Publikum sieht es ähnlich, denn zumindest in unserer Ecke wird da mächtig gefeiert…

Setliste – John Helliwell und Jesse Siebenberg (Supertramp) – Durchgang 1

  1. Breakfast In America (Supertramp-Song)
  2. The Logical Song (Supertramp-Song)

Michael Sadler (SAGA) – Durchgang 2

Gemäss Programm fehlt nun lediglich noch Mister Francis Rossi. Doch der scheint sich seine Kräfte für das grosse Finale zu sparen. Stattdessen dürfen die bisherigen Akteure zu ihrem zweiten Durchgang antraben. Aufgrund dessen beginnt alles wieder mit Michael Sadler. Bei früheren Rock meets Classic-Veranstaltungen gab’s an dieser Stelle jeweils ein Päuschen. Doch heute scheinen die Musiker die ganze Sache ohne Unterbruch durchziehen zu wollen. Damit habe ich grundsätzlich kein Problem. Zudem kommt man von meinem Medienplatz aus locker rasch zur Bar im Foyer. Diesen nehme ich nun auch in Angriff, da der Tank für die zweite Show-Hälfte wieder aufgefüllt werden möchte. Ich scheine nicht der einzige mit diesem Vorhaben zu sein. Währenddessen performt Michael die Songs «Only Time Will Tell» und «On The Loose».

Setliste – Michael Sadler (SAGA) – Durchgang 2

  1. Only Time Will Tell (SAGA-Song)
  2. On The Loose (SAGA-Song)

Eric Bazilian (The Hooters) – Durchgang 2

Mister «Hooters» Eric Bazilian kommt ebenfalls zu seinem zweiten Auftritt. Dieser startet er mit einer gelungenen Cover-Version von «500 Miles». Für das zweite Stück holt er sich eine Geigerin aus dem Orchester mit nach vorne. Die Dame darf stolz ihr Können zeigen und das Ganze mündet schliesslich in der genialen Hymne «Johnny B.». Eric entpuppt sich hier als echter Multiinstrumentalist. Neben seiner Klampfe kommen auch Flöte und «Schnörregiige» zum Einsatz. Diesen Song kennen effektiv alle im Saal. Die Masse erhebt sich und klatscht brav mit – zur grossen Freude von Herrn Bazilian. Zum Schluss gibt’s noch ein bisschen Werbung in eigener Sache. The Hooters gehen nämlich im Sommer auf Tour. Dabei ist Ende Juli auch ein Gastspiel an den Z7 Summer Nights in Pratteln eingeplant.

Setliste – Eric Bazilian (The Hooters) – Durchgang 2

  1. 500 Miles (Hedy West-Cover)
  2. Johnny B. (The Hooters-Song)

Leo Leoni und Nic Mader (Gotthard) – Durchgang 2

Danach wird’s wieder schweizerisch. Die beiden Gotthard-Männer gehen mit «Hush» ins Rennen. Klar hat der Song seine Mitmach-Parts, aber ich habe ihn trotzdem langsam satt. Ein «Mountain Mama» wäre beispielsweise sicherlich eine mehr als brauchbare Alternative gewesen. Zudem wäre dies keine Cover-Version. Das Publikum scheint – im Gegensatz zu mir – mit dem Stück weniger Probleme zu haben und feiert Leo und Nic richtiggehend ab. Mit dem darauffolgenden «Lift U Up» kann dann auch meine Wenigkeit wieder sehr gut leben. Showtechnisch gibt’s abermals Pyro-Effekte zu bestaunen. In der eskalierenden Menge entdecke ich dann auch Metalinside-Kollege Kaufi. Der gibt gewohnt Vollgas – inklusive Luftgitarren-Solo. Währenddessen spielt Leo die «echte» Klampfe auf der Bühne hinter dem Kopf – der kleine Angeber! Aber wenn man’s kann, spricht nicht viel dagegen. Ich bleibe dabei, zusammen mit Herrn Bazilian sind Nic und Leo bisher die stärksten Akteure des Abends.

Kaufi: «Hush» ist ausgelutscht, da stimme ich Dir ohne zu zögern zu. Dennoch muss ich zugeben, dass der Song heute verdammt viel Spass gemacht hat. Meine Nackenmuskeln lassen es mich auch zwei Tage später noch spüren. Ansonsten: Gotthard mit der besten Performance bis jetzt. Keine Widerrede meinerseits…

Setliste – Leo Leoni und Nic Mader (Gotthard) – Durchgang 2

  1. Hush (Joe South-Cover)
  2. Lift U Up (Gotthard-Song)

John Helliwell und Jesse Siebenberg (Supertramp) – Durchgang 2

Beim zweiten Auftritt des Supertramp Duos Helliwell/Siebenberg wird der Fuss erneut vom Gaspedal genommen. Zu hören gibt’s das Song-Doppelpack «School» und «Give A Little Bit». Reisst mich leider nach wie vor nicht mit. Da bin ich in Gedanken schon eher bei Francis Rossi.

Kaufi: Nochmals zwei solche Hymnen dieser Legenden – und Dutti macht ein Schläfchen. Aberaberaber… Nun gut, schlussendlich ist das alles Geschmacksache. Doch auch einigermassen neutral betrachtet, räumen Suptertramp gnadenlos ab, einzig Gotthard konnten bislang stimmungsmässig mithalten. Schlichtweg grossartig, was Helliwell und Siebenberg zeigen, kein Wunder dürfen sie am Ende im Applaus baden!

Setliste – John Helliwell und Jesse Siebenberg (Supertramp) – Durchgang 2

  1. School (Supertramp-Song)
  2. Give A Little Bit (Supertramp-Song)

Francis Rossi (Status Quo)

Bevor der Headliner und Top-Star des Abends zum Dienst antraben muss, darf sich das RMC Symphony Orchestra noch richtig vorstellen. Das machen sie mit einer Darbietung des Soundtracks zur Filmreihe «Pirates Of The Caribbean» und massenweise Pyros. Das Ganze gipfelt in einem Degenduell zwischen dem Dirigenten und Sascha «Jack Sparrow» Krebs, was beim Publikum für diverse Lacher sogt. Definitiv eine äusserst unterhaltsame Aktion.

Im Anschluss kündet Mat Sinner schliesslich den letzten Act des heutigen Abends an: Status Quo-Gründungsmitglied und Gitarrist Francis Rossi. Wow! Das ist nun definitiv eine Headliner-Show. Sound und Tempo stimmen. Auf den Sitzen hält es keinen mehr. Chef Rossi wirkt ziemlich spritzig für sein Alter. Da kann so manch junger «Schnuufer» noch etwas von ihm lernen. Insgesamt sieben Nummern darf der Brite zeigen. Mit Songs wie «Caroline», «Paper Plane» oder «In The Army Now» hat er das Zürcher Publikum bestens im Griff. Zwischen den Songs präsentiert uns der Meister sein Talent als Comedian. Zum Schlapplachen, was der Kerl heute Abend für Sprüche raushaut. Er habe ein «big mouth» und Lust auf «Rösti». Zudem gibt’s leicht sarkastische Seitenhiebe gegen die langen Haare von Mat Sinner und dessen Gitarristen Alex Beyrodt. Er bevorzuge nun einmal die aerodynamische Variante, wie uns der Status Quo-Mann mitteilt.

Kenner der Rock meets Classic-Veranstaltungsreihe wissen jeweils, was ganz zum Schluss kommt: Eine gemeinsame Performance von allen Künstlern des Abends. Mit Francis Rossi als Headliner kann das eigentlich nur eine Hymne zur Folge haben. Richtig, es folgt der Welthit «Rockin‘ All Over The World» (übrigens geschrieben von John Fogerty). Jetzt herrscht aber ordentlich Betrieb auf der Bühne. Alle scheinen einen Mordsspass zu haben. Nic und Eric punkten abermals mit ihren Gesangsleistungen. Einzig Saxophonist John wirkt ein bisschen verloren und arg passiv. Nichtsdestotrotz ein würdiger Abschluss dieses gelungenen Konzertabends. Als ich die Halle verlasse, dröhnt sinnbildlich die Queen-Hymne «The Show Must Go On» aus den Boxen. Mat Sinner hat’s bereits verraten; 2019 wird definitiv die nächste Rock meets Classic-Ausgabe folgen.

Setliste – Francis Rossi (Status Quo)

  1. Caroline (Status Quo-Song)
  2. The Wanderer (Dion-Cover)
  3. Paper Plane (Status Quo-Song)
  4. Down Down (Status Quo-Song)
  5. In The Army Now (Bolland & Bolland-Cover)
  6. Burning Bridges (On and Off and On Again) (Status Quo-Song)
  7. Rockin‘ All Over The World (John Fogerty-Cover) (gemeinsam mit allen anderen Künstlern)*

Das Fanzit

Das war zweifelsohne die bisher beste Rock meets Classic-Veranstaltung, der ich je beiwohnen durfte. Einfach alles hat gepasst: Soundqualität, Organisation und selbstverständlich auch die einzelnen Akteure. Tagessieger waren für mich am Ende Nic Maeder und Leo Leoni, Eric Bazilian und Mister Rossi mit ihren bärenstarken Auftritten. Auch der sogenannte «All-Star-Jam» als Schlusspunkt war überragend – Augenschmaus und Hörvergnügen gleichermassen. Einzig John Helliwell und Jesse Siebenberg vermochten mich nicht wirklich zu überzeugen.

Kaufi: Nicky und meine Wenigkeit sind nun seit mehreren Jahren immer an diesen Rock meets Classic Events anzutreffen. Letztes Jahr war es sehr durchzogen, weder die Eagles noch Toto noch Rick Springfield vermochten durchgehend zu überzeugen. Das Hauptargument, dass wir dieses Jahr dennoch wieder dabei sind, hiess natürlich Gotthard! Doch schlussendlich überzeugt auch der Rest – allen voran Supertramp. Bei Francis Rossi hatte ich im Vorfeld etwas Bedenken, wie gut der drauf sein wird – diese Bedenken verfliegen allerdings sehr rasch. Ein absolut würdiger Headliner, der zudem zwei meiner absoluten Lieblings Quo-Songs spielt („Paper Plane“, „Down Down“). Resultat sind gewisse Eskalationen und weitere Nackenschmerzen.

Inzwischen ist – bis auf eine Position – auch schon das Line Up für das kommende Jahr bekannt. Zur zehnjährigen Jubiläums-Tour werden sich folgende Künstler die Ehre geben: Ian Gillan (Deep Purple), Kevin Cronin (REO Speedwagon), Barry Hay (Golden Earring) und Mike Reno (Loverboy). Am 06.03. ist auch wieder ein Zwischenstopp im Zürcher Hallenstadion eingeplant.

Kaufi: Keine Frage, da werde ich wieder dabei sein. REO Speedwagon! Loverboy! Und über allem Deep Purple – das tönt jedenfalls prima!

Cheers

Dutti \m/

Fotos Rock meets Classic 2018 (Steve)


Wie fandet ihr das Festival?

/ / 24.04.2018
Weitere Einträge von

Eric Bazilian, Francis Rossi, Jesse Siebenberg, John Helliwell, Leo Leoni, Mat Sinner Band, Michael Sadler, Nic Maeder, RMC Symphony Orchestra