Body Count feat. Ice T - Komplex 457 Zürich 2020 (Plakat)
Do, 2. Juli 2020

Metalinside präsentiert: Abgesagt – Body Count feat. Ice-T

Komplex 457 (Zürich, CH)
Pressetext 20.03.2020
Body Count feat. Ice T - Komplex 457 Zürich 2020 (Plakat)

Hip-Hop meets Heavy Metal in der Schweiz

Achtung wegen Corona musste das Body-Count Konzert abgesagt werden. Statement vom Veranstalter: „Leider müssen wir das Konzert von Body Count absagen. Wir haben bis zum Schluss versucht, ein Verschiebedatum im 2021 zu finden, leider konnte dies nicht verwirklicht werden. Da zurzeit aussergewöhnlich viele Verschiebungen und Absagen in der Schweizer Musikszene stattfinden, müssen wir euch leider bei der Ticketrückgabe um ein wenig Geduld bitten. Wir werden so rasch wie möglich den Rückgabezeitraum auf all unseren Kanälen kommunizieren und alle Ticketkäufer*innen via Ticketcorner direkt informieren. Vielen Dank für euer Verständnis“

Wir schreiben das Jahr 1990. Ice-T, der sich durch diverse Hip-Hop-Veröffentlichungen bereits einen Namen gemacht hat, möchte einmal etwas Neues ausprobieren. Aus diesem Grunde ruft er mit Ernie-C (Gitarre), D-Roc (Gitarre) Mooseman (Bass) und Beatmaster V (Schlagzeug) alte Schulkameraden zu sich, um mit ihnen Body Count zu gründen. Seine Idee: Die Verquickung von Hip-Hop, Heavy Metal und Hardcore Punk.

Dieser Mix ist heutzutage keine Seltenheit mehr, doch 1990 kam Ice-T eine Idee, die es zuvor noch nie gegeben hat. Deshalb kann er sich heute damit rühmen, einer der Mitbegründer von Crossover zu sein. Am 2. Juli 2020 kommen Body Count für eine ihrer berühmt-berüchtigt wilden Shows in den Komplex 457 nach Zürich.

Body Count

Das Debüt begründete vor 30 Jahren aber nicht nur den Crossover. Für Polizisten und Politiker war „Cop Killer“ der Zündfunken der Rassenunruhen in Los Angeles. Einen Monat nach der Veröffentlichung des Albums „Body Count“ zählte man in den Strassen von LA die Toten. 48 Männer, fünf Frauen, das war die traurige Bilanz. Auslöser des Gewaltausbruchs war ein Gerichtsurteil. Ein Geschworenengericht sprach die vier Polizisten frei, die Rodney King nach einer Verfolgungsjagd mit ihren Schlagstöcken fast zu Tode geprügelt hatten. Die Polizeiverbände selbst prangerten das selbstbetitelte Album „Body Count“ bald als Anstifter des Aufstandes an. Immerhin knallt Ice-T schon im Intro einen Officer über den Haufen. Diese 1, 2, 3 Schüsse zählen eine musikalische Revolution und die Geburtsstunde des Crossovers ein. Die geballte Aggression des Bürgerschrecks Body Count muss man live erlebt haben. Mit 30 Jahren Bandgeschichte auf dem Buckel kehren Ice-T und seine Band wieder in die Schweiz zurück. Am 02. Juli 2020 wird’s Komplex 457 wild zu und her gehen!

Pressetext 20.03.2020
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