Rock The Hell - Alt St. Johann 2023
Fr–Sa, 26.–27. Mai 2023

Rock The Hell 2023 – Stabbing, Abysmal Torment, Vomit The Soul u.v.m.

Werkhof Bischof (Alt Sankt Johann, CH)
02.07.2023
Rock The Hell - Alt St. Johann 2023

Krach vom Feinsten im Toggenburg

Wenn es Ende Mai ins beschauliche Toggenburg geht, sollte allen (Metal-)Insidern klar sein, was ansteht: Der Werkhof in Alt St. Johan öffnet wieder seine Tore für eine weitere Ausgabe des Rock The Hell Festival!

Dieses Jahr ist man bereits bei der 14. Ausgabe angekommen. Die letztjährige 13. Runde war meine persönlich erste, und so begeistert wie ich war, musste ich dieses Jahr einfach wiederkommen. Erneut verspricht das Line-Up nur Krach vom Allerfeinsten! Also schnell wieder das Hotel vom letzten Mal buchen, und sich auf den Weg in die Höhe (fast 900 Meter über Meer) machen.

Ich habe vom diesjährigen Billing ehrlich gesagt zuerst nur eine Handvoll Bands gekannt, dank etwas Vorbereitung weiss ich nun aber in etwa, was mich erwartet. Definitiv wieder ein sehr geiles Line-Up! Und mit Gruppen welche man noch nicht X-Mal Live gesehen hat wird der Job des Schreiberlings auch grad nochmals etwas Interessanter.

Da meine Frau Yvonne und ich kurz nach dem Mittagessen im heimischen Aargau losfahren, sind wir natürlich überpünktlich vor Ort. So reicht die Zeit auch für ein erstes gemeinsames Bier mit Gaby und Flo, zwei von unseren Freunden, welche wir letztes Jahr hier kennengelernt haben. Ihre Schlafgelegenheit ist diesmal direkt neben unserem Gasthaus «Zum Schäfli», so trifft man sich auf der Terrasse und geniesst ein Schützengarten ab Fass. So sehr, wie man halt ein «Schüga» geniessen kann…

Im Gegensatz zur ausgesprochen sonnigen Anreise, ist es aber hier im Tal doch einiges bewölkter. Sollte, da das Festival nicht Outdoor stattfindet, ja eigentlich kein Problem sein. Als wir aber mit dem Bus etwa 10 Minuten vor der Türöffnung beim Gelände eintreffen, fängt es natürlich prompt an zu Regnen. Shit happens. Zum Glück gehen die Tore bald auf und wir können rein ins Trockne. Die Bar ist auch schon offen und verkauft besseres Bier als der Gasthof im Dorf, also kann es eigentlich losgehen. Bereit für die erste Band!

Rock The Hell – Tag 1 – Freitag 26. Mai 2023

Scumtomy

Den Auftakt machen Scumtomy aus Deutschland. Sofort fällt auf, dass das Schlagzeug im hinteren Teil der Bühne hier verwaist bleibt. Wie mich der sehr sympathische Sänger Rudi später aufklärt – er läuft mir während des Wochenendes immer wieder über den Weg und geniesst das Festival als Gast genauso wie als Musiker – wohnt Drummer Doru im Gegensatz zum Rest der Band nicht in Deutschland, sondern in Rumänien. Die Anreise war für ihn leider nicht möglich, aber durch die räumliche Distanz sind die Schlagzeug-Spuren wenigstens als Konserve vorhanden, da sie auch zum Proben benötigt werden.

Nun ja, Live finde ich halt immer besser. Und auch sonst krankt der Sound leider noch ein kleines bisschen. Die ganze Abmischung ist eher etwas leise, ganz besonders die Vocals. Und auch die eine Gitarre hat zwischendurch ein paar kleine Aussetzer. Abgesehen davon bieten die Jungs aber einen guten Auftritt. Dargeboten wird von Slam durchtränkter Brutal Death Metal, der ehrlich gesagt nicht sonderlich spektakulär rüberkommt, aber definitiv auch nicht schlecht ist. Die noch eher mässig gefüllte Halle quittiert den ungefähr 30-minütigen Auftritt jedenfalls mit einigem Applaus. Solider Auftakt, so kann es weitergehen.

Setliste Scumtomy

  1. Italian Stallion
  2. Infernal Cowboy
  3. Planet Terror
  4. Evil Dead
  5. New Dawn
  6. Blood Legions Of Khorne
  7. Explosion Instinct
  8. Dark Souls

Inhuman Depravity

Nach der kurzen Umbaupause, die natürlich zum begrüssen der immer zahlreicher Anwesenden Freunde und für ein Kaltgetränk genutzt wird, sind Inhuman Depravity an der Reihe. Die Band aus Istanbul wird von Lucy Ferra am Mikrofon angeführt, welche ihren Job definitiv beherrscht. Die Growls kommen meiner Meinung nach Live noch etwas interessanter daher, als beim reinhören auf Spotify. Auch ihre männlichen Kollegen an Bass und Gitarre verstehen ihr Handwerk und diesmal ist sogar ein Live-Drummer zu hören.

Der nun etwas lauter und drückender gemischter Sound tut sein Übriges. Ist die Stimmung zu Beginn des Sets noch eher etwas reserviert, steigert sich die Aktion im Publikum während des Konzerts stetig. Gegen Ende ist sogar der erste Crowdsurfer des Wochenendes unterwegs und auch Lucy lässt sich von den immer zahlreicher werdenden Besuchern über die Köpfe und durch die Halle tragen. Dazu bieten uns die sympathische Türken-Truppe eine sehr interessante Brutal Death-Mixtur mit einigen Wendungen im Songwriting. Ein guter Auftritt entlässt uns in die nächste kurze Pause. Unterdessen regnet es auch nicht mehr draussen, so dass die meisten Besucher den Unterbruch für etwas frische Luft nutzen.

Incineration

Von der Türkei geht es Band-Technisch direkt ins benachbarte Griechenland. Incineration haben mir die Vorbereitung nicht einfach gemacht, schliesslich ist die Band bei Spotify nicht vertreten. Was ich auf You Tube gehört habe, lässt mich aber auf einen guten Auftritt hoffen. Und diese Hoffnung wird mehr als nur erfüllt! Die Jungs aus Athen sind der beste Beweis, dass auch im Brutal Death Metal ein Power Trio funktionieren kann. Wenn jemand sein Handwerk so gut beherrscht wie die drei Griechen, braucht es definitiv gar nicht mehr Leute auf der Bühne.

Der Sound ist – nicht nur für Brutal Death Verhältnisse – sehr groovig. Das Songwriting ist extrem interessant und lässt trotzdem nicht die für das Genre nötige Härte vermissen. Dazu überzeugt Sänger und Gitarrist Chris mit sympathischen und vor allem witzigen Ansagen. Beispiel gefällig? «As you all know, we are Iron Maiden!» Was dann folgt, ist aber kein Cover der Eisernen Jungfrauen, sondern «Fear Of Napalm» von den legendären Terrorizer.

So ist es absolut kein Wunder und auch mehr als nur gerechtfertigt, das die Stimmung noch einmal ein gutes Stück besser wird. Es gibt endlich den ersten grösseren Pit des Tages zu verzeichnen, zudem kurz vor Schluss eine schöne Wall Of Death. Mich hat die Band über die komplette Dauer von 45 Minuten wirklich überzeugt. Aber scheinbar sind sie nicht nur bei Spotify nicht abrufbar, sondern haben auch etwas gegen CD-Sammler wie mich. Aber weil das Konzert so geil war, kaufe ich mir wieder einmal eine schöne 7-Inch-Vinylscheibe. Diese gibt es im Set mit einem T-Shirt für Yvonne für schmale 25 Franken. Und ist auch eine Erinnerung an ein echtes Highlight!

Setliste Incineration

  1. Vomiting Bile And Sebum
  2. Atrocious Reek Of Clitoral Decay
  3. Hanged By The Ballsack
  4. Defecating The Trinity
  5. Dawn Of Dismemberment
  6. The Pelvic Stretch
  7. Fear Of Napalm (Terrorizer Cover)
  8. Festivities Of Scaphism
  9. Ejaculating On Fecal Labia
  10. Baptized In Anal Discharge
  11. Disciples Of The Garrotte

Vomit The Soul

Wir bleiben noch ein bisschen in Südeuropa, denn nun sind mit Vomit The Soul Italiener an der Reihe. Eine Band, die sich nach einem Cannibal Corpse-Song benannt hat, kann ja eigentlich gar nicht schlecht sein, oder? Richtig. Wobei ich den Einfluss der Florida-Deather ehrlich gesagt nicht sehr stark heraushöre. Das Ganze klingt eher, als hätten Dying Fetus beschlossen, eine Slam-Platte aufzunehmen. Also technischer Brutal Death auf höchstem Niveau und mit jeder Menge Groove.

Auch die Stimmung im Publikum steigt weiter an, nun gibt es praktisch durchgehend ziemlich heftige Moshpits und auch ein paar Crowdsurfer sind unterwegs. Wir stehen in der Nähe der Bar und da gibt es scheinbar einen zwischenzeitlichen Personal-Engpass. Hilfsbereit wie meine Frau Yvonne ist, stellt sie sich für ein paar Minuten anstatt vor die Bar dahinter an die Zapfanlage. Sowas geht wohl auch nur an einem so unglaublich familiären Festival wie dem Rock The Hell…

Als der schlimmste Bier-Engpass behoben wurde, gesellt sie sich wieder zu mir und geniesst den Rest des wirklich geilen Auftritts. Als einzigen winzig-kleinen Kritikpunkt würde ich das etwas zu leise Mikro und die dafür viel zu laut getriggerte Bass-Drum nennen. Das ist aber jammern auf sehr hohem Niveau, alles in allem liefern die vier Herren aus der Lombardei einen richtigen Abriss!

Setliste Vomit The Soul

  1. The Lost Aurea
  2. Protoypes Of Values Incarnation
  3. Irreversible Damnation
  4. Self Perception Veil
  5. Decay Of An Invioable Dogma
  6. Wordless Litany
  7. Inconsistent Delta
  8. Cold
  9. Overcrowd

Cerebral Incubation

Von Südeuropa geht es nun über den grossen Teich nach Amerika. Las Vegas ist die Heimat von Cerebral Incubation, welche beweisen, das nicht nur Glitzer-Bands à la Imagine Dragons aus der Zocker-Metropole in der Wüste von Nevada kommen. Das hier ist ganz grosses Slam-Death-Kino! Besonders Sänger Andrew LoMastro beeindruckt mit unglaublichem Stimmvolumen und jeder Menge Bewegung auf der Bühne, aber auch seine Mitstreiter an den Instrumenten wissen zu überzeugen. Die ganze Truppe strotzt nur so vor Energie.

Und diese Energie überträgt sich auch auf das Publikum! War die Stimmung bei den beiden Bands zuvor schon immer besser geworden, ist nun absolute Eskalation angesagt. In den vorderen Reihen ist quasi ständig Bewegung auszumachen und auch die Crowdsurfer haben wieder Flugsaison. Sänger Andrew bedankt sich vor dem letzten Song artig beim Veranstaltungsteam, dem Publikum und ihrem Ersatz-Gitarristen, wessen Namen ich leider nicht verstanden haben. Am Schluss fordert er das Publikum auf, ihn gefälligst zu fangen, sobald er das Mic fallen lässt. Gesagt, getan: Mic Drop und ein richtig heftiger Sprung in die Menge folgen.

Vomit The Soul zuvor waren zwar schon grossartig, das hier toppt aber nochmals alles! Wäre der Raum kleiner, es würde garantiert Schweiss von der Decke tropfen. Also heisst es erstmal an der frischen Luft durchatmen und danach die letzten Kräfte für die letzten beiden Bands mobilisieren.

Setliste Cerebral Incubation

  1. Euphoric Rapture By Decapodiformes
  2. Bubbling Rectal Cum Fart
  3. Infatuated Acroposthion
  4. Gonorrhea Nodule Mastication
  5. Rape Whistle Chord Strangulation
  6. Hematolagnai Dysmorphia
  7. Asphyxiating On Excrement
  8. Fermented Cranial Inebriating Fluids
  9. Subdermal Defecation
  10. Vasovagal
  11. Gargling Gelatinous Menstruation
  12. Throbbing Abnormalities Of A Mutilated Oropharynx
  13. Gastrointestinal Rape
  14. Slam-Induced Groovitoid Groovitis

Unfathomable Ruination

Nun geht es zurück über den Atlantik, jedenfalls was die Instrumentalisten von Unfathomable Runination angeht, welche aus London stammen. Die erst letztes Jahr eingestiegene Sängerin Malika Sundaramurthy stammt, wie die Gruppe zuvor, aus den USA. Und die gute Dame hat richtig was drauf! Mit ihren Growls muss sie sich vor den männlichen Kollegen definitiv nicht verstecken. Und was Headbanging angeht, holt sie sich sogar den Tagessieg. Musikalisch bietet die Gruppe ziemlich technischen Brutal Death Metal. Für meinen Geschmack laufen etwas viele Backtracks ab Band mit, aber ich denke, beim vielschichtigen Sound lässt sich das nicht ganz verhindern. Und das Songwriting selbst ist wirklich interessant.

Die Stimmung im Publikum ist nach wie vor gut, wenn auch bei gewissen Personen der Alkohol langsam merklich die Überhand gewinnt. So wird der Pit immer unberechenbarer und teilweise auch wilder. Das hält den Bassisten Jake Law aber nicht von einem Ausflug ins Publikum ab, welchen er glücklicherweise unbeschadet übersteht. Unter dem Strich liefern die Engländer und die Amerikanerin einen guten Auftritt ab, mich haben aber die letzten drei Bands noch ein bisschen mehr begeistert.

Vibrio Cholera

Für den Abschluss des ersten Tages ist – genau wie schon für den Auftakt – eine Band aus unserem nördlichen Nachbarland verantwortlich. Vibrio Cholera kommen aus Augsburg und sind als Band noch nicht extrem lange aktiv. Zwei der Bandmitglieder spielen aber auch bei 5 Stabbed 4 Corpses, welche doch schon einen gewissen Namen in der Szene haben. Musikalischen fügen sie ihrem harten Death Metal ein paar Hardcore-Rhythmen bei, was mir als Mischung sehr gut gefällt. Zudem bieten die Jungs Ansagen, die so ein bisschen zwischen witzig und doof schwanken. Leider kann ich aufgrund einer Kombination aus Dunkelheit und Alkoholkonsum meine Notizen was genau gesagt wurde nicht mehr entziffern. Daran das ich es witzig fand und Yvonne eher doof kann ich mich aber noch erinnern…

Die Halle hat sich mittlerweile bereits etwas geleert. Die ersten sind scheinbar bereits Richtung Zelt – ja, es gibt hier einen Gratis Zeltplatz – oder Richtung Hotel. Und andere haben wohl schon die Bar, welche jeweils Heimat der legendären Afterparty ist, in Beschlag genommen. Unter den verbliebenen Gästen herrscht aber eine gute, wenn auch eher betrunkene Stimmung. Und so liefern Vibrio Cholera mit ihrem Auftritt einen würdigen Abschluss für den heutigen Festivaltag.

Diesen lassen auch wir noch etwas in der Bar ausklingen. Wobei das «etwas» fast ein bisschen Untertrieben ist, erst um ca. 4 Uhr am Morgen nehmen wir die Taxi-Dienste des Securitys in Anspruche. Auch dies ein Service, den ich so von keinem anderen Festival kenne. Hoffen wir mal, dass sich das morgen an Tag 2 nicht rächt. Aber schliesslich soll man die Feste feiern wie sie fallen…

Setliste Vibrio Cholera

  1. Citadel Of The Madness
  2. Rectal Spawn
  3. Parazite
  4. Suck My Demon
  5. Death By Feces
  6. Psalm Of Virus
  7. Moloch
  8. Guts Outwards
  9. Ruptured
  10. Putrified Sky
  11. Infected Five
  12. Neu

Rock The Hell – Tag 2 – Samstag 27.05.2023

Natürlich spüren wir die kurze Nacht am Morgen vom zweiten Tag ein bisschen. Das Frühstück bei uns im Hotel haben wir gnadenlos verschlafen, aber die Küche im Gasthaus ist pünktlich auf unsere Ankunft bereit für Bestellungen zum Mittagessen. Da noch etliche andere Festival-Besucher dieselbe Idee hatten wie wir, lässt der Hauptgang dann ein bisschen auf sich warten. Aber auf ein feines Cordon-Bleu als Boden für den weiteren Verlauf des Tages wartet man gerne ein bisschen.

Und trotz Wartezeit schaffen wir es pünktlich auf den Auftakt zurück zum Werkhof, wieder bequem per Postauto. Das Wetter wäre zwar heute locker genug schön für einen Fussmarsch – ab Dorf etwas mehr als 15 Minuten – gewesen, aber schliesslich sind wir heute noch genug lange auf den Beinen. Also wieder herein in die gute Stube, ein Bier schnappen und bereit machen für den Auftakt des Festival-Samstages.

Gore Dimension

Die Ehre, diesen zweiten Tag zu eröffnen, haben heute Gore Dimension aus der Türkei. Dem ganzen wohnen zu Beginn ungefähr 30 Nasen vor der Bühne bei, da haben wohl ein paar Leute noch mehr unter der ersten Nacht zu leiden als wir… Und auch auf der Bühne ist die Präsenz eher etwas spärlich, es ist neben Sänger und Schlagzeuger nur einer der beiden Gitarristen angereist. Bass und zweite Gitarre kommen ab Band.

Die drei Musiker geben aber alles, um den bereits erschienen Besuchern ordentlich einzuheizen! Drummer Eren Gürsoy verdrescht sein Kit so heftig, das sich zwischenzeitlich sogar seine Hi-Hat verabschiedet. Und Vocalist Yunus Efe überzeugt mit sympathischen Ansagen in gebrochenem Englisch. Er ist sich seiner sprachlichen Schwierigkeiten aber auch bewusst: «Sorry for my bad english, I sucks about that». Nun, growlen kann er dafür und das ist ja die Hauptsache. Stimmlich erinnert er mich ein ganz kleines bisschen an Lukas von Stillbirth, da gibt es definitiv schlechtere Frontmänner zum Vergleich.

So endet nach rund 30 Minuten ein mehr als nur solider Auftakt. Die Nackenmuskulatur kommt langsam wieder in Wallung, und spätestens das zweite Bier in der Umbaupause vor der nächsten Band schmeckt auch wieder.

Phrymerial

Nun sind Phrymerial aus Spanien an der Reihe. Nach dem Reinhören habe ich mich bereits auf die Band gefreut und diese Vorfreude wird beim Auftritt bestätigt. Die Eigen-Beschreibung auf Facebook lautet Technical Slamming Deathcore und passt für einmal wirklich gut. Der Sound ist sehr abwechslungsreich und besonders was Bassist Anton Bilozerov an seinem 6-Saiter und Gitarrist Dany Morton abliefern, ist unglaublich beeindruckend! Aber auch Drummer Jeshua Roche und Vocalist John Puig müssen sich absolut nicht verstecken.

Trotz aller technischen Finessen im Spiel der Vier, kommt der Groove nicht zu kurz. Hier wird geslamt was das Zeug hält. Auch wenn die Halle nach wie vor voller sein könnte, kommt so nun doch bereits etwas Bewegung auf. Es wird gestampft, die Köpfe geschüttelt und sogar schon ein kleines bisschen gemosht. Ich kann mir gut vorstellen, dass bei einem späteren Set die Stimmung bei dieser Band richtiggehend eskaliert wäre. Das hier ist Slam Champions League! Ein Sackstarker Auftritt und so nutze ich die nächste Pause nicht nur zur flüssigen Nahrungsaufnahme, sondern auch für einen Abstecher an den Merch-Stand.

Kakothanasy

Mit Kakothanasy folgt nun nicht nur die erste Schweizer Band des Festivals, sondern auch die einzige an den beiden Tagen, die ich zuvor schon einmal Live gesehen habe. Im Oktober 2021 waren die Lausanner neben illustren Namen wie Stillbirth und Consumed By Vultures im Line Up des Conquering Basilea Fest Vol. III, und sie haben mich damals auf der ganzen Linie überzeugt. So sehr, dass ich mir gleich das Album «Dystomorph» zugelegt hatte, welches seither zu einige Umdrehungen in meinem Player gekommen ist.

Hatten sie damals noch den Überraschungseffekt auf Ihrer Seite, habe ich heute also schon gewisse Erwartungen. Und diese werden nicht nur erfüllt, sondern locker übertroffen. Es ist einfach unglaublich, was die drei auf der Bühne abliefern! Die Vocals kommen von Gitarrist Lionel Testaz und Drummer Florent Duployer, und überzeugen definitiv nicht nur durch die Zweistimmigkeit. Und was die beiden und Basser Léo Zrehen an Ihren Instrumenten abliefern, ist fast nicht von dieser Welt. Hier wird technischer Death Metal von allerhöchster Güte dargeboten, als wäre es das Selbstverständlichste was es gibt.

Die Taktwechsel kommen mindestens im Minutentakt, passen aber immer. Und trotz aller musikalischer Raffinesse wird das Gefrickel nie nervend, die Songs wissen ebenso zu überzeugen. Mich würde nicht überraschen, wenn die drei auch noch in einer abgefahrenen Jazz-Kombo aktiv wären. Die Fähigkeiten dazu hätten sie definitiv. Und trotzdem wird auch das (immer zahlreicher Anwesende) Death Metal Publikum abgeholt. Wer diese Band bisher nicht auf dem Schirm hatte, sollte definitiv einmal reinhören. Oder – noch besser – einen Live-Auftritt besuchen. Im Bereich des technischen Brutal Death gibt es in der Schweiz wohl momentan nichts Besseres. Oder jedenfalls nichts was ich kennen würde.

Goreinhaled

In der Pause nach Kakothanasy komme ich mit einem Festival-Besucher aus England ins Gespräch. Ben ist eigentlich wirklich nur wegen dem Rock The Hell in der Schweiz. Die Unterhaltung mit Ihm verdeutlicht mir wieder einmal, wie sehr ich die internationale Ausstrahlung dieses – vermeintlich kleinen – Festivals bisher unterschätzt habe. Und da seine Begleiterin aus Mallorca ist, frage ich gleich, ob die beiden mit Goreinhaled hier sind – was sie aber verneinen. Überrascht hätte es mich nicht, schliesslich steht bei der Band bei Metal Archives unter Herkunft sowohl etwas von Palma, als auch von London.

Des Rätsels Lösung: ein Teil der Musiker stammt aus dem Vereinigten Köngreich, der andere Teil aus Spanien. Oder Kolumbien. So richtig blicke ich bis heute nicht durch. Was ich aber weiss: am Schlagzeug sitzt Mauro Marin, welchen wir – Spoiler – im Verlaufe des Abends noch ein paar Mal sehen werden. Der Platz vor der Bühne ist unterdessen auch etwas voller, und so steht einem guten Auftritt nichts im Weg.

Die Band gibt Vollgas und legt definitiv auch einen mehr als ordentlichen Gig hin. Irgendwie ist mir das Songmaterial aber so direkt nach Kakothanasy fast ein bisschen zu eintönig. Klar, auch hier gibt es gute Breaks und so, aber irgendwie haben mich die Waadtländer noch ein bisschen mehr abgeholt. Aber trotzdem stimmt Grundsätzlich vieles, die Vocals von Frontmann Chris Butterworth ergänzen sich gut mit den Backings von Gitarrist Eduardo Camargo. Somit eigentlich ein guter Auftritt, auch wenn ich halt noch etwas geflasht von der Show zuvor bin. Sorry Jungs!

Setliste Goreinhaled

  1. Obliteration
  2. Symphony Of The Depraved
  3. Carnivorous Chainsaw
  4. Auto-Disfigurment
  5. Torture And Suffering
  6. Under Sodomy Of The Hangmann
  7. The Art Of Bloody Pleasure
  8. Fetus Revenge

Cumbeast

Jetzt sind die einzigen Skandinavier des diesjährigen Festivals an der Reihe. Cumbeast aus Finnland spielen groovigen Goregrind. Inklusive lustiger Schuhe mit LED-Lichtern in den Sohlen und so. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass diese Band als erster Act am Party.San-Freitag für einige verkleidete Gestalten vor der Bühne sorgen würde – Analog Gruppen wie Gutalax. Ich muss aber zugeben, das mir der Auftritt überraschend gut gefällt. Das Tempo ist zwar insgesamt wohl etwas weniger hoch als bei vielen anderen Shows hier, aber dafür hat das Ganze den typischen Rock’n’Roll-Groove als Grundlage, wie ihn auch viele andere Labelkollegen von Rotten Roll Rex aufweisen.

Zudem wirken die Männer aus Turku sehr sympathisch. Sie bringen das Ganze zwar witzig rüber, aber kippen nie so ganz Richtung Klamauk. Zudem bedanken auch sie sich beim ganzen Veranstalter-Team und vor allem bei Sonja, welcher sie sogar ihren –nun ja, Hit?- «Analconda» widmen. Ist jedenfalls ihr Song auf Spotify mit den meisten Streams, muss also quasi das «Run To The Hills» von Cumbeast sein…

Unter dem Strich bleibt ein musikalisch nicht sensationeller, aber doch sehr solider Auftritt, welcher vor allem eines macht: jede Menge Spass! Und das ist bei einer Gruppe wie Cumbeast sicher das Wichtigste. Auch das Publikum hat sichtlich gefallen an der Band gefunden, die Stimmung wird immer besser. Für unsere Freunde Gaby und Flo sind die Finnen sogar das Tageshighlight. Ich würde mich nicht wundern, die Herren in Zukunft einmal auf dem Party.San anzutreffen.

Setliste Cumbeast

  1. Autobahn Brutality
  2. Foreskin Eater
  3. Cocktopus
  4. Chickencage Of Terror
  5. Germ Addict
  6. Analconda
  7. Rhino Rampage
  8. Nocturnal Diembowlment

Twitch Of The Death Nerve

Nach Cumbeast nehme ich endlich einmal das sehr gute Gastro-Angebot in Anspruch. Das Cordon Bleu vom Mittagessen hat zwar lange gereicht, nun gönne ich mir aber eine feine Bratwurst. Der Essensstand hier hat wirklich für fast jeden Geschmack etwas zu bieten, aber im Kanton St. Gallen muss es für mich einfach eine Kalbs-Wurst sein. Natürlich ohne Senf! Trotzdem bin ich pünktlich zu Twitch Of The Death Nerve zurück vor der Bühne. Wie ich vor dem Auftritt gelesen hatte, war der erste Auftritt der Gruppe 2008 am legendären Mountains Of Death im Muotathal. Danach war bis 2019 Live-technische Funkstille angesagt.

Hinter dem Schlagzeug sitzt ein bekanntes Gesicht – Mauro Marin liefert wie schon zuvor bei Goreinhaled richtig ab. Der Typ ist eine Maschine! Aber auch Sänger und Gitarrist Tom Bradfield weiss zu überzeugen. Die Growls sind extrem abwechslungsreich, und auch sonst gefällt mir das musikalisch sehr gut. Es gibt einige Tempowechsel und mit Tom Carter einen sehr versierten Bassisten. Der Sound drückt richtig und sorgt für noch einmal etwas mehr Stimmung als zuvor. Bei der Band Nummer sechs heute gibt es endlich den ersten Crowdsurfer und zudem sonst einiges an Stimmung zu bestaunen. Richtig guter Auftritt!

Setliste Twitch Of The Death Nerve

  1. Apotropaic Scarification
  2. A Resting Place For The Wrathful
  3. Facadism
  4. Languishing In Theurgical Obsolescence
  5. The Wages Of Faith
  6. The Pitezel Family Holiday
  7. Ochlocratic Prostration
  8. A Witness To Ruination
  9. Promulgation Of Infected Innards

Molested Divinity

Nun ist die zweite Band aus der Türkei des Tages – und die dritte insgesamt – an der Reihe. Molested Divinity kommen aus Ankara und spielen ziemlich profanen Brutal Death. Jedenfalls erscheint mir das so. Die Growls von Fronter Erkin Öztürk gefallen mir zwar sehr gut, ansonsten finde ich den Auftritt eher etwas uninspiriert. Und vor allem das Songmaterial ziemlich eintönig. Tempovariationen sind hier eher Mangelware, es klingt alles so plus/minus gleich. Ob ich schon eine Überdosis Brutal Death habe? Ich weiss es nicht, werde es aber demnächst herausfinden.

Bei den Anwesenden Zuschauern kommt trotzdem etwas Stimmung auf, wobei ich – wie schon den ganzen Abend – das Gefühl habe, das gestern einerseits etwas mehr Leute hier waren, andererseits auch etwas mehr los. Erstaunlich, sollte ja eigentlich der Samstag für alle ohne übrige Ferientage der bessere der beiden Abende sein. Aber was noch ist kann ja noch werden…

Carnivore Diprosopus

Überdosis Brutal Death? Definitiv Nein! Carnivore Diprospus holen mich glücklicherweise zurück. Die Kolumbianer, verstärkt durch Keiran Allen von Goreinhaled am Bass und – na, wenn wohl? – Mauricio Marin an den Drums, liefern einen Auftritt ab, der sich gewaschen hat. Und auch meine Sorge betreffend der Stimmung ist wie weggeblasen. Nun gibt wieder die ganze Halle Vollgas: Pit reiht sich an Pit, Crowdsurfer ohne Ende, und eine der schönsten Wall Of Death des Weekends lassen nun endgültig wieder auf gute Laune schliessen.

Und auch auf der Bühne scheint die Laune bestens zu sein. Fronter «Oscanivore» Macias growlt alles in Grund und Boden, und seine Mitstreiter tun ihr übriges. Besonders vor Drummer Mauricio habe ich einen riesigen Respekt, was der Typ am dritten Set des Abends immer noch für eine Energie an den Tag legt, ist definitiv nicht von dieser Welt. Musikalisch und Energie-technisch sind die Jungs absolute Spitzenklasse. Und sie bringen das Publikum genau im passenden Moment so richtig auf Betriebstemperatur. Drummer Mauricio wird nach dem letzten Song von der Crowd noch Minutenlange abgefeiert. Eine verdiente Huldigung für eine grossartige Performance, und zwar über mehrere Sets hinweg.

Setliste Carnivore Diprosopus

  1. Intro
  2. Colossal Destruction
  3. Deeds Of Supreme Sect
  4. Electrotherapy
  5. Skinned A Crazy Fat
  6. Glasgow
  7. Creation Of A Sadistic Empire
  8. Devouring An Infected Clitoris
  9. Collector Of Testicles
  10. Covenant Of Satan Predators

Stabbing

Was nun folgt, ist der wohl eigentliche, heimliche Headliner des Festivals. Stabbing aus Texas existieren zwar erst seit 2021, haben aber seither schon mächtig Staub aufgewirbelt in der Szene. Auch an mir ist das sensationelle LP-Debüt «Extirpated Mortal Process» von Ende 2022 nicht vorbeigegangen. Und jetzt hat es Sonja irgendwie geschafft, das der erste Auftritt dieser Band in Europa hier im beschaulichen Toggenburg stattfindet. Die volle Halle gibt ihr Recht: hatte ich doch erst gerade noch das Gefühl, es hat weniger Leute als gestern, ist es nun so voll wie wohl sonst das ganze Wochenende nie.

Beste Voraussetzungen also – und diese werden auch gnadenlos genutzt! Bridget Lynch an den Vocals, ihre Kollegin Meryl Martinez am Bass und die beiden Herren an Gitarre (Marvin Ruiz) und Schlagzeug (Rene Martinez) liefern ab der ersten Minute einen Abriss allererster Güte ab. Und das Publikum zieht ebenfalls von Anfang an mit. Während der ganzen Show wird gemosht, gesprungen und getanzt wie wild. Der Pit nimmt kein Ende, legt zwischen den Songs nur kurze Pausen ein und auch Crowdsurfer gibt es jede Menge aufzufangen. Die Band steht dem in nichts nach und gibt ebenfalls Vollgas. Besonders Bridget scheint Energie ohne Ende zu haben, trotz aller Bewegung sitzen die beeindruckenden Growls aber perfekt.

Gespielt wird bis auf zwei Songs das komplette erste Album, dafür sind zwei Stücke der EP auf die Setliste gerutscht. Und das Material ist wirklich unglaublich stark, auch Live. Irgendwie finden Stabbing die richtige Mischung aus technischer Raffinesse und simplen Strukturen, aus Brutalen Parts und – zumindest für das Genre – fast schon eingängige Passagen. Dazu kommt jede Menge Groove in Form einer guten Portion Slam in Ihren Brutal Death Metal. Mich hat schon die CD überzeugt, aber der Live-Auftritt hat mich nun endgültig zum Fan gemacht! Schade gibt es vor Ort schnell kein Merch mehr, die paar mitgebrachten Teile waren ruckzuck weg.

Ich bin mir fast sicher: Stabbing werden ziemlich gross werden. Jedenfalls so gross wie man mit der Art von Musik halt auch werden kann. Für mich (neben den ebenfalls grandiosen Sanguisugabogg) DIE Zukunftshoffnung im amerikanischen Death Metal! Und jetzt heisst es erst einmal durchatmen, denn noch ist ja nicht Schluss…

Setliste Stabbing

  1. Inhaling The Dead
  2. Razor Wire Strangulation
  3. Southern Hacksaw Execution
  4. Extirpated Mortal Process
  5. Stabbing
  6. Splatter Pit
  7. Gutted By The Beast
  8. Visions Of Eternal Suffering
  9. Final Flesh Feast
  10. Visceral Liquid Terror
  11. It Ends With Flames
  12. Pulsing Wound

Abysmal Torment

Die alles andere als einfache Aufgabe direkt nach Stabbing auf die Bühne zu müssen, haben Abysmal Torment übernommen. Die Band aus Malta wurde bereits 2000 gegründet und ist einer der grösseren Namen in der Brutal Death Metal Szene. Zudem sind sie mitten in einer Headliner-Tour durch Europa zusammen mit Carnivore Diprosopus, Molested Divinity und Kakothanasy. Die ganze Routine merkt man sofort, das Publikum haben sie jedenfalls schnell im Sack.

Musikalisch wird ebenfalls spannender Brutal Death geboten, der zu keiner Sekunde Langweile aufkommen lässt. Ich finde Bands mit zwei Sängern fast immer geil, aber wie sich Nick Farrugia und Melchior Borg ergänzen, ist wirklich speziell grosses Kino. Beide können definitiv Growlen und würden auch alleine funktionieren, im Duo wirkt das Ganze aber einfach noch einmal einen guten Tick mächtiger. Und auch der Rest der Gruppe steht dem in nichts nach.

Das Publikum feiert nochmals zünftig mit, auch wenn nicht mehr ganz so viel los ist wie zuvor bei Stabbing. Aber trotzdem ist immer noch ordentlich Action vorhanden. Ein wirklich guter Auftritt der Malteser, der zwar nicht ganz mit den Jungen Wilden von vorher mithalten kann, für sich alleine gesehen aber trotzdem sehr stark ist.

Setliste Abysmal Torment

  1. The Misanthrope
  2. Supreme Tyrant In Putrescence
  3. Scorched Beneath Flaming Wings
  4. Vermin
  5. Colony Of Maggots
  6. Befouled With Zest
  7. The Pessimist
  8. Dread
  9. Dawning New Aeon
  10. Worship None
  11. Epoch Of Methodic Carnage

Grotesquerie

Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät? Mit Grotesquerie steht bereits der letzte Act des Wochenendes auf der Bühne, und auch zwei alte Bekannte. Nein, für einmal ist Mauricio nicht involviert. Es sind Lionel Testaz und Léo Zrehen von Kakothanasy, welche hier mit einem anderen Drummer ihre zweite Band präsentieren. Diese spielt grundsätzlich etwas simpleren Sound als Ihre Hauptband, die Songs sind eher kürzer und tendieren Richtung Grind. Komplett verstecken die beiden ihr technisches Können aber auch hier nicht, geht wohl auch gar nicht, wenn jemand sein Instrument so gut beherrscht. Die Lieder kommen einfach etwas direkter auf den Punkt.

Mir gefällt auch der Style von Grotesquerie, wenn auch nicht ganz so gut wie der von Kakothanasy. Aber für den Abschluss des Festivals um 1 Uhr nachts definitiv keine schlechte Wahl. Die noch Anwesenden kommen zu den letzten Pits, allfällige noch vorhandene Kraftreserven werden nun moshend abgebaut. Natürlich ist es auch wieder die Zeit von pogenden Alkoholleichen, heute hält sich das aber mehr oder weniger im Rahmen. Irgendwann kurz vor halb 2 beenden die Lausanner ihr Set und holen sich den verdienten Applaus der letzten Mohikaner ab. Guter Auftritt, würde ich mir wieder einmal ansehen.

Eigentlich wollten wir noch kurz in die Bar rüber wechseln, nun wird aber beim Bühne abbauen auch hier Partymusik gespielt, also bleiben wir noch ein bisschen im grossen Raum. Trinkend, tanzend, feiernd – und einfach die letzten Momente des diesjährigen Rock The Hell geniessend…

Setliste Grotesquerie

  1. Intro
  2. Dankest Jay Of Horror
  3. Nutrient Instability
  4. Involuntary Urban Detonation
  5. Death Metal
  6. New 2
  7. Composted Beyond Recognition
  8. Nettflix’n’Kill
  9. Neanderthal
  10. New 1
  11. Chainsmoke Dismemberment
  12. Reek Of Illegality
  13. House By The Dispensary
  14. 5” Spliff
  15. Rugged Terrain (Of Existence)
  16. Blast Intro
  17. Triplet
  18. Outro

Das Fanzit – Rock The Hell 2023

Was für ein geiles Festival! Letztes Jahr wars schon sehr gut, dieses Jahr sogar noch ein Stück besser. Die perfekte Organisation, die Stimmung der netten Besucher, die Hammer Location – und natürlich das Wichtigste, die sackstarken Bands! Am meisten überzeugt haben mich Stabbing und Kakothanasy, aber auch sonst gab es fast nur Highlights zu sehen. Und so richtig schlecht war kein einziger Auftritt.

Auch das Bier hat gut geschmeckt, genauso wie das Essen. Vielen Dank an Sonja und ihr ganzes Team! Ihr seid verantwortlich für eines der absolut besten Festivals der Schweiz. Ich hoffe, ich darf noch viele weitere Ausgaben Rock The Hell miterleben. Wir sehen uns nächstes Jahr wieder!


Wie fandet ihr das Festival?

02.07.2023
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