Romana Kalkuhl und Damir Eskic
Mo, 10. Juni 2019

Portrait Inside – Interview mit Romana Kalkuhl und Damir Eskic

Romana Kalkuhl und Damir Eskic

Nicht alltäglich – ein Metal-Paar im Gespräch

An Metal-Konzerten sieht man in erster Linie die männlichen Artgenossen. Die holde Weiblichkeit ist da eher in der Unterzahl. Noch seltener trifft man Paare an, welche denselben Musikgeschmack teilen. Schon fast eine Rarität hingegen sind Paare, die darüber hinaus noch erfolgreiche Musiker sind und sogar gemeinsame Projekte verfolgen. Ein solches Metal-Paar – Romana Kalkuhl und Damir Eskic – sitzt uns am Pfingst-Montag gegenüber.

Durch musikalisches Talent, eine ordentliche Portion Biss und einen gewissen Glam-Faktor unterscheiden sich die Eheleute Eskic von jenen normalen Paaren. Aufgeschlüsselt für Nicht-Insider: Romana Eskic-Kalkuhl (Burning Witches, Atlas & Axis und Damir`s Rising Force) und ihr Ehemann Damir Eskic (Destruction, Gomorra und Damir`s Rising Force).

Die Idee für Portrait-Inside eine Pärchen-Nummer (Ähm, Interview!) abzuhalten, stand schon lange im Raum, aber das hohe Engagement der beiden Musiker liess keinen früheren Termin zu. Eigentlich passte dann das Datum am Ende ganz gut, denn Burning Witches verkündeten 24 Stunden vorher offiziell den Austritt Ihrer Sängerin Seraina Telli. Auf Facebook ging dann so ziemlich die Post ab. Einen Grund mehr das Interview am Pfingst-Abend bei Vino Bianco und Pasta e Pizza durchzuführen und über Privates zu plaudern, aber auch nach Aktuellem nachzufragen.

Metalinside (Liane): Romana, Damir – als aufstrebendes Schweizer Musiker-Paar ist es natürlich spannend euch mal zu portraitieren hier bei Metalinside. Erzählt mal, wie habt ihr euch überhaupt kennen gelernt?

Damir Eskic (DE): Wir haben uns beim Gonoreas Konzert kennen gelernt.

Ramona Eskic-Kalkuhl (RK): Ja genau und daraufhin bin ich dann auch schnell zu Damir in den Gitarrenunterricht. Ich war beeindruckt von Miriam Zehnder, die damals die Rhythmusgitarre bei Gonoreas spielte und ich fand sie extrem überzeugend. Ihre Bühnenpräsenz hat mich sehr fasziniert. Das Gitarrenspiel an sich habe ich jedoch schon in der Schulzeit gelernt.

MI Liane: Damir hat dich also als Gitarristin weiterentwickelt?

RK: Ja total, ich habe eigentlich alles von ihm gelernt.

MI Liane: Als ich mit Dani (Anm. d. Red.: Dani Baratte, Redakteur bei MI) zusammengezogen bin, hatten wir sehr viele Tonträger doppelt. War das bei euch auch so?

DE: Nein, meine liebste Frau interessiert sich nicht für Tonträger. Ihre eigenen Releases sind ihr fast schon zu viel, daher bin ich der Sammler.

RK: Ich bin eher die, die Kleider sammelt (lacht).

DE: Oh ja sie liebt ihren Kleiderschrank. Sie liebt natürlich auch die Musik, aber sie kann mit Tonträgern gar nichts anfangen.

RK: Er hatte von Anfang an schon eine grosse Sammlung und da muss ich ja nicht nochmals alles kaufen.

MI Liane: Ihr habt jetzt vor allem durch die Burning Witches nicht nur privat, sondern auch geschäftlich miteinander zu tun. Damir, was ist deine Aufgabe in diesem Zusammenhang?

DE: Ich bin der Mann hinter der ganzen Sache, ich bin der Coach, der Moralprediger, der Supporter in allen Belangen. Ich halte die Mädels bei Laune und motiviere sie auch in schwierigen Situationen, wenn es mal nicht ganz so gut geht. Einmal mussten wir eine Autogrammstunde abbrechen, weil die Fans total ausgeflippt sind. Wir haben die Ladies dann in einen separaten Raum schleusen müssen. Um die Sache wieder unter Kontrolle zu bekommen, haben wir dann die Fans einzeln in den Raum geschleust, damit auch alle Autogrammwünsche erfüllt werden können.

RK: Er unterstützt uns wirklich sehr und ist uns eine grosse Hilfe. Auch im Proberaum ist er immer dabei, um uns zu unterstützen. Er gibt uns sehr viel Kraft, das ist wirklich toll. Damir ist immer bei uns dabei und vor allen Konzerten hält er immer eine motivierende Ansprache. Das braucht es auch wirklich. Ich habe immer das Gefühl, nachdem er seine Ansprache gehalten hat, sind wir total bereit und ready für den Gig.

DE: Ihr habt den Film «Der Löwe von Sparta» sicher schon gesehen und meine Wurzeln sind ja auch aus dem Balkan (lacht). Wenn es ums Konzert geht, dann muss man los und einfach angreifen und immer das Beste geben. Da braucht es Biss und eine starke Ansprache. Dann gehen sie raus und du hast das Gefühl die killen Leute (lacht).

RK: Auch die Unterstützung von Schmier (Anm. d. Red.: Manager der Burning Witches, Sänger bei Destruction), Freunden und Familie ist wirklich grossartig. Ohne das könnten wir das alles gar nicht durchziehen. Ausserdem ist das immer so eine Sache mit all den Frauen, da ist es immer gut auch mal starke Männer dabei zu haben (lacht).

DE: Ich finde die Truppe wirklich super, ich fühle mich mit den Mädels wie in einer Traumwelt und komme mir manchmal wie der Zauberer von Oz vor (lacht). Wirklich, das ist alles für mich eine ganz grosse Bereicherung.

MI Liane: Bei euch fliegt ja gerade im wahrsten Sinne des Wortes die Kuh. Neue Sängerin bei Burning Witches, Damir ist bei Destruction eingestiegen wo es auch demnächst ein neues Album gibt, es stehen viele Konzerte auf beiden Seiten an, ihr gebt Gitarrenunterricht etc. Wird es bald Zeit für einen Assistenten und eine Putzfrau oder wie managed ihr das alles?

DE: Den Gitarrenunterricht können wir grundsätzlich flexibel organisieren. Wenn es mal zeitlich eng wird, dann können wir das mit den Schülern koordinieren. Das geht aber nur bei den Privatschülern, wir sind ja aber auch Musiklehrer an diversen Schulen. Da ist es dann etwas schwieriger. Es ist schon so, dass es seit gut einem halben Jahr wirklich brennt und wir extrem viel um die Ohren haben. Aber irgendwie ist es auch ein Teil vom Leben geworden.

RK: Wir haben keine Zeit mehr für nichts. Es ist wirklich viel gerade, aber ich denke jetzt können wir noch gut damit umgehen, aber das geht auch nicht ewig so. Irgendwann muss man dann schon schauen, wie man das alles unter einen Hut bekommt.

MI Dani: Ihr arbeitet an mehreren Schulen?

DE: Romana arbeitet an 3 unterschiedlichen Schulen und ich an 2 Schulen und an der Musikhochschule in Winterthur.

MI Liane: Das klingt stressig, kann natürlich die Beziehung auch belasten…

RK: Wir haben zum Glück viel Ferien. Sonst würde das alles gar nicht gehen. Keine Chance.

DE: Ich erwähne es gerne, wir haben ja ganze 13 Wochen Ferien (lacht). Wobei diese Zeit nun auch schon fast voll mit Konzerten ausgebucht ist. Aber es macht ja alles riesig Spass und extrem viel Freude. Daher ist es auch keine Belastung.

MI Dani: Ihr seid jetzt schon 4 Jahre verheiratet…

DE: Ja 4 Jahre jetzt schon…. (Damir und Romana prüfen ihr Tattoo am Finger, sie haben keine Ringe, dafür das Datum am Finger tätowiert.)

RK: Es sind 3 Jahre…

MI Dani: Bei uns ist das Thema auf Grund fortgeschrittenen Alters nicht mehr aktuell. Bei euch allerdings… Wie sieht es denn bei euch mit der Familienplanung aus?

RK: Darüber haben wir schon gesprochen, aber jetzt steht erst mal die Musik im Vordergrund. Die Chance die uns da gerade geboten wird ist einmalig. Zudem sind wir noch jung und müssen da keinen Entscheid treffen. Aber vielleicht irgendwann dann mal schon.

DE: Und auch dann, wenn es mal soweit ist, werden wir mit der Musik nicht aufhören und Burning Witches wird weiterhin bestehen bleiben. Wir sind Musiker, ich habe keinen anderen Job. Klar ich könnte eine Weiterbildung machen zum Psychologen. Ich hatte mal angefangen Psychologie zu studieren. Aber darauf habe ich keinen Bock. Musik ist das was wir von Herzen machen und das was uns ausmacht.

RK: Wir kommen auch beide aus Musikerfamilien. Die verstehen sehr gut, dass wir uns für die Musik entschieden haben und stehen voll dahinter. Mein Vater ist Opernsänger in Zürich und meine Mutter ist Klavierlehrerin.

DE: Meine Eltern sind bereits pensioniert, aber sie sind die grössten Beatles und Stones Fans seit langer Zeit. Mein Vater hat auch Gitarre gespielt. Musik war also immer ein Thema bei uns zu Hause.

MI Liane: Um ein Thema kommen wir natürlich nicht drum herum. Ihr seid ohne Vorankündigung zu Sweden Rock gereist und hattet eine neue Sängerin im Gepäck. Warum wolltet ihr das nicht vorher schon bekannt geben?

DE: Eigentlich war es der Plan, das vorher zu kommunizieren. Aber dann haben wir uns dagegen entschieden, um den Druck auf die neue Sängerin Laura Guldemond zu reduzieren. Sie sollte einfach rausgehen und die Leute überzeugen. Somit waren alle ganz unvoreingenommen. Ich muss sagen, dass das im Nachhinein absolut der richtige Entscheid gewesen ist. Sie hat die Feuerprobe bestanden. Es war für uns eine ganz coole Bandprobe, wenn man das so sagen kann. Die Mädels sollen Spass haben und wir versuchen so viel wie möglich das ganze Business-Zeugs von ihnen wegzuhalten. Sweden Rock war sehr emotional. Es war so schön zu sehen, wie gut die Stimmung gewesen ist, ich habe fast geweint. Die Energie, die da vorhanden war, ist unbeschreiblich (Review und Fotos zum Sweden Rock Festival 2019 folgen in Kürze).

MI Liane: Laura konntet ihr über Sonia rekrutieren ist das richtig?

RK: Ja genau, wir haben sie über Sonia gefunden. Es gab eine Audition mit vier Sängerinnen, aber es war schnell klar, wer das Rennen machen würde.

MI Dani: Hat man sich bewusst für eine Sängerin entschieden, die Seraina sehr ähnlich ist?

DE, RK: Das war Zufall, wirklich. Totaler Zufall.

MI Liane: Wie habt ihr die Nachfolge so schnell hinbekommen? Es soll ja diese Woche noch ein neuer Song erscheinen?

DE: Die Hälfte des Nachfolgers von «Hexenhammer» ist bereits geschrieben. Die Songs werden pro forma von Romana auf Gitarre gebracht und dem Manager zugeschickt. Dann gehen die Songs zu Lala und zusammen wird dann da ein bisschen Backgroundbeat gemacht und dann erst kommt der Gesang drüber. Den Song, der die Tage erscheinen wird, haben wir an die neue Sängerin geschickt. Sie hat zu Hause in Holland ein kleines eigenes Studio.

RK: Sie hat dann ihre Ideen eingebracht und auch die Lyrics geschrieben und das Ganze dann zurückgeschickt. Innerhalb von zwei Tagen bereits haben wir es zurückbekommen.

DE: Sie hat es uns zugeschickt und ich muss sagen, ich bin sehr kritisch. Ich arbeite an der Musikhochschule in Winterthur und nehme auch Prüfungen ab. Jeder dieser Songs geht über 1000-mal durch meine Ohren und die des Managers. Ich habe gesucht und überlegt und nichts gefunden, was ich anders machen könnte. Bäng, und da war er, der neue Song.

MI Dani: Ihr werdet nun auch immer internationaler. Jetzt habt ihr bereits die zweite Holländerin in der Band. Wie funktioniert die Zusammenarbeit über diese Distanz?

RK: Sie fliegen beide hier her in die Schweiz. Meistens dann über das Wochenende. Vor einem Konzert proben wir dann zusammen so 1-2 Tage und dann gehen wir zusammen zum Auftritt. Sonst übt auch jeder für sich zu Hause. Zum Beispiel Sonia übt sehr viel zu Hause zur CD. Lala, Jay und ich treffen uns jede Woche im Bandraum um zu proben.

MI Dani: Gibt es neue Experimente für das neue Album oder bleibt das bestehende Team mit V.O. Pulver und Schmier bestehen?

DE: Nein das bleibt bestehen. V.O. Pulver ist wie die «Number of the Beast» im Regal. Die wird dort immer stehen (lacht).

MI Dani: Romana, ihr möchtet ja als eigenständige Frauenband respektiert werden. In wie weit lasst ihr euch von den doch eher starken Persönlichkeiten wir Damir und Schmier reinreden? Gibt es da für euch Grenzen?

RK: Ich nehme eigentlich sehr gerne jede Hilfe an, denn sie haben extrem viel Erfahrung, die haben wir eher weniger. Als ich damals die Band gegründet hatte, hatte ich auch Damir gefragt, ob er mich dabei unterstützt denn ohne ihn hätte ich das nie gemacht. Ich spiele ja auch noch in Atlas & Axis und ich dachte mir damals, wenn die Idee mit der reinen Frauen Band umgesetzt werden soll, dann nur in Zusammenarbeit mit Damir. Schmier war dann auch gleich Feuer und Flamme und hat sich als Manager angeboten, das fand ich natürlich toll.

DE: Der Respekt gegenüber den Ladies ist jedoch so gross, dass es keine Momente gibt wo man auf eine Sache bestehen muss oder sich durchsetzen muss. Zum Beispiel hat Romana mal einen Riff gespielt und ich sagte zu ihr «Du Romana, der Riff ist nicht so cool». Da sagte sie «Jetzt hältst du mal die Fresse, ich spiele den jetzt so» (lacht).

RK: Schmier gibt auch immer viele Tipps, aber er besteht nicht drauf etwas anzupassen oder anders zu spielen. Wir finden uns immer ganz gut am Ende.

MI Dani: Also das letzte Wort bleibt bei einer Witch?

RK (lacht): Ja definitiv.

DE: Wir haben halt auch grosses Vertrauen untereinander und es ist wie eine grosse Familie. Wir haben den Schmier sehr lieb gewonnen und er hat schon extrem viel für die Band gemacht. Wir haben eine tolle Zusammenarbeit und können uns was das anbelangt nicht glücklicher schätzen.

MI Liane: Die Trennung von Seraina hat alle sicher sehr berührt. Man sieht es auch in den Kommentaren. Ich muss sagen ich schätze sie sehr als Künstlerin und Sängerin.

DE: Ja sicher, das ist so, sehe ich gleich.

MI Liane: Jetzt gehen beide getrennte Wege und am wichtigsten ist es nun nicht den Mut und die Power zu verlieren. Wenn der Spirit nicht mehr passt, muss man neue Optionen ins Auge fassen. Wie seht ihr das?

RK: Mir war es wichtig, als ich die Band zusammengestellt hatte, Spass dabei zu haben. Ich habe die Band nicht wegen dem Erfolg gegründet. Das war nicht die erste Priorität. Ich habe auch nie damit gerechnet, dass Burning Witches so gross wird. Dass sich das mit Seraina so entwickelt hat ist sehr schade. Sie war für uns wie eine Schwester. Aber ich will Spass haben in der Band und wenn es untereinander nicht funktioniert, dann geht das nicht mehr für mich.

MI Dani: «Born To Perish» das neue Destruction Album kommt am 9. August 2019 über Nuclear Blast raus. Wäre es da nicht spannend zusammen eine Tour zu organisieren?

DE: Doch in jedem Fall wäre das spannend. Da gibt es sogar schon diverse Interessante Überlegungen aber um dazu was sagen zu können, müssen wir noch ein wenig abwarten.

MI Dani: Wenn man in die Zukunft schaut, kann es natürlich auch gut sein, dass ihr mal getrennt unterwegs sein müsst aufgrund unterschiedlicher Verpflichtungen. Wie werdet ihr euch da organisieren?

RK: Also wir sind jetzt seit 13 Jahren zusammen und haben uns jeden Tag gesehen. Als Damir mit Destruction dieses Jahr knapp 2 Wochen auf Tour gewesen ist, war das keine einfache Zeit. Aber das ist eine einmalige Chance im Leben, ich freu mich, dass er das machen konnte.

DE: Das Touren mit Destruction findet halt schon auf einer anderen Ebene statt. Das Niveau ist höher und viel angenehmer. Der Nightliner hat W-Lan überall in jedem Land, in jedem Kackloch in Top Qualität. Wir können daher die ganze Zeit telefonieren oder Skypen und in Kontakt bleiben. Ich habe sogar Lektionen gegeben aus meinem Bus.

MI Liane: Wie sieht es eigentlich mit der Zukunft von Gomorra (Ex-Gonoreas) und Atlas & Axix aus?

RK: Mit Atlas & Axis ist es im Augenblick schwer. Das muss aktuell etwas hinten anstehen.

DE: Mit Gomorra haben wir gerade die Aufnahmen abgeschlossen und es werden die Deal Sachen geklärt. Dann machen wir auch voraussichtlich im November dieses Jahrs eine CD-Taufe im Nordportal. Mal schauen, dann können sich ja gewisse Menschen wieder zum Knutschen treffen (lacht).

(Anm. d. Red.: Liane und Dani sind bei der CD Taufe von Gonoreas am 7.10.2011 zusammengekommen)

MI: Dani: Ich habe vor ca. 15 Jahren zum ersten Mal den Bandnamen Gonoreas gehört. Immer wieder habe ich mich gefragt: Warum zum Geier kommt jemand auf die Idee eine Band nach einer Geschlechtskrankheit zu benennen?

DE: (lacht) Oh ja, das ist eine spannende Frage. Wir haben wirklich lange nach einem Namen gesucht, Wörterbücher rauf und runter durchforscht und sogar nach Friedhofsnamen gesucht (lacht). Einmal kam dann jemand auf die Idee, wir könnten uns Gonoreas nennen. Das klang eigentlich ganz gut, passte irgendwie zu einer Metal-Band und wir haben spontan zugestimmt. Ich muss gestehen, ich habe anfänglich nicht mal nachgefragt, was es eigentlich heisst. Wir fanden den Namen aber frech und er ist geblieben. Sicher haben wir zwischendurch ernsthaft daran gedacht, uns umzubenennen. Aber es sind einige Jahre vergangen (Anm. d. Red.: die Band besteht seit 25 Jahren) und wir hatten erfolgreich an unzähligen Orten, darunter auch in Japan, gespielt und man kennt uns international unter diesem Namen.

MI Dani: Ok, aber letztendlich habt ihr euch trotzdem umbenannt. Wie kommt der plötzliche Sinneswandel?

DE: (grinst) Nun, wir haben ein interessantes Angebot bekommen, das uns dazu bewogen hat, nochmals über unseren Namen nachzudenken. Es wäre jetzt verfrüht um alles auszuplaudern. Soviel ist aber klar: Aus Gonoreas wird Gomorra – die Musik bleibt dieselbe.

MI Liane: Ich denke wir könnten uns jetzt noch ewig unterhalten, es passiert so viel gerade bei euch. Die Fans können sich auf viele neue Alben freuen. Ich habe das Gefühl, da gibt es ordentlich was auf die Löffel. Gomorra, wie wir erfahren haben, bringt Ende des Jahres eine neue Scheibe raus. Destruction kommen im August mit neuem Release und Burning Witches?

RK: Wir haben mit den Vorbereitungen für das dritte Burning Witches Album schon vor ca. einem halben Jahr angefangen und rechnen mit einem neuen Release zu Anfang 2020.

 

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