Openair Rüchä Rock 2019 (Flyer)
Fr, 19. Juli 2019

Openair Rüchä Rock 2019 – Dreamshade, Hellvetica, Carnal Decay u.m.

Bielen (Unterschächen, CH)
27.07.2019
Openair Rüchä Rock 2019 (Flyer)

Das Metal-Festival bei den wilden Ur-Schweizern

Ganz ehrlich, bis vor ein paar Woche hatte ich keine Ahnung wo Unterschächen liegt. Das ändert sich nun, dank dem Openair Rüchä Rock, welches mich nicht nur durch das super Line-Up überzeugt hat, sondern mir auch noch von Ober-Metalinsider Pam wärmstens empfohlen wurde. Da am Freitag grad einige meiner liebsten Schweizer Bands spielen und mich so kleine Festivals eh immer reizen, mache ich mich auf den Weg in die Innerschweiz.

Falls es jemandem so geht wie mir vor ein paar Wochen: Unterschächen liegt im hinteren Teil des Schächentals im Kanton Uri. Ab Altdorf führt eine steile Bergstrasse Richtung Klausenpass, und nach all den Kurven bin ich wirklich froh, als ich unser Hotel erblicke. Glücklicherweise war noch ein Zimmer frei hier, selten war es so aussichtslos nach einem Konzert noch mit ÖV heimkommen zu wollen… So beziehen wir unser Zimmer, stärken uns noch mit einem sehr guten Nachtessen und machen uns dann auf den Weg Richtung Festivalgelände.

Dieser Weg ist zwar nicht sonderlich weit, aber teilweise doch eher Steil. Oben angelangt hat sich die Mühe gelohnt: In so einer Berg-Idylle war ich definitiv noch nie an einem Konzert! Rundherum hohe Felswände, Wälder und Bergwiesen. So richtig flach ist der Grund nirgendwo, umso mehr Respekt vor den hier ausserhalb des Geländes Campierenden. Beim Kassenhäuschen treffe ich zufällig grad auf Veranstalter Koni, der mich herzlich begrüsst und mit ein paar Infos versorgt. Danach geht es ab in den Innenbereich, und auch da hat es doch einige grössere Steine und Unebenheiten, auch direkt vor der Bühne. Ich bin jetzt schon gespannt auf Mosh- und Circle-Pits…

Im Konzertgelände gibt es mehrere Zelte mit Bars: Zwei grössere im hinteren Bereich mit dem vollen Angebot und einen kleineren Stand für Bier und Shots näher bei der Bühne. Ich staune nicht schlecht ab der Anzahl und der Grösse der Bars, wie sich später herausstellt ist das hier aber nötig. Ebenfalls ausgiebig Platz ist für das Merch der ganzen Bands vorhanden. Abgetrennt gibt es gegenüberliegend vom Eingang einen Bereich mit mehreren ToiToi-Kabinen und Pissoirs. Direkt beim Eingang befindet sich der Essens-Wagen mit dem bescheidenen Namen Grill-Gott, gleich daneben steht die Bühne. Und da geht es schon los, also ab zur ersten Band.

Infinitas

Eröffnet wird der Abend von Infinitas aus dem Muotathal im Nachbarkanton Schwyz. Die Band hat scheinbar einige Fans mit dabei, so sind vor der Bühne doch schon einige Leute mit entsprechenden Shirts anzutreffen. Musikalisch wird hier melodischer Metal mit Einflüssen aus Thrash und Melodic Death Metal dargeboten, durch die Geige hat das Ganze auch einen leichten Folk-Touch. Ich muss zugeben, dass ich kein allzu grosser Fan von Violinen im Allgemeinen und Gefiedel im Metal im Speziellen bin. Musikalisch gefällt mir das aber abgesehen davon nicht so schlecht. Sängerin Andrea hat eine vielseitige Stimme, welche sie sehr melodisch aber auch eher aggressiv einsetzen kann. Die Jungs und Mädels legen sich zünftig ins Zeug und können so doch bereits für etwas Stimmung sorgen. Die noch nicht übertrieben zahlreichen Zuschauer honorieren den Auftritt nach ungefähr 35 Minuten und dem letzten Song mit wohlwollendem Applaus. Ein absolut solider Auftakt.

Währenddessen fällt uns auf, dass vom Sonnenschein unten beim Hotel hier nicht mehr allzu viel zu merken ist. Waren wir erst grad noch auf der Restaurantterrasse am Schwitzen, wird es nun hier auf über 1’000 Metern und im Schattental doch eher etwas kühl. Und momentan ist es noch ziemlich früh. Hatte ich mir im Hotel noch überlegt das Hoody im Zimmer zu lassen, bin ich nun doch froh mich anders entschieden zu haben….

Setliste Infinitas

  1. Morrigan
  2. Samael
  3. Rudra
  4. Labartu
  5. Avnas
  6. Skylla
  7. Alastor
  8. A New Hope

Comaniac

Nun sind Comaniac aus Aarau an der Reihe. Die Thrasher sind generell grad sehr präsent. Gefühlt jede zweite Woche sehe ich die Band irgendwo als Support, zum letzten Mal vor zwei Tagen bei Alien Weaponry. Nur, solange die Musik stimmt habe ich nichts dagegen einzuwenden, und grad heute überzeugt mich die Band wirklich. Ich habe das Gefühl, die Jungs haben bei den letzten Shows einen echten Schritt nach vorne gemacht was die Live-Qualität angeht. Zudem wirkt Frontmann Jonas bei den Ansagen zwischen den Songs unterdessen einiges entspannter als früher. Er macht gerne auch mal einen Spruch und lockert so die Stimmung auf sympathische Art und Weise auf. Für Basser Ray ist das heute die zweitletzte Show mit Comaniac. Wie ich später erfahren habe, steht der Nachfolger aber schon bereit. In der momentanen Verfassung wäre es auch wirklich Schade um die Band. Definitiv eine der besseren Thrash-Gruppen, die unser Land zu bieten hat.

Und auch den Zuschauern gefällt es, so bekommt die Truppe noch während der Show eine Runde Bier aus dem Publikum spendiert.  Die Aargauer sind nun das zweite Mal in Folge beim Rüchä Rock, bei der letzten Austragung 2017 waren sie ebenfalls schon mit dabei. Sie scheinen also schon damals überzeugt zu haben. Nach 45 Minuten und einem starken Auftritt bleibt ein zufriedenes Publikum zurück. Und auch auf der Bühne sind lachende Gesichter zu sehen.

Es ist mittlerweile kurz nach 21 Uhr und es kühlt definitiv ab. Wie sich nun zeigt, haben längst nicht alle Besucher mit den Temperaturen gerechnet, die jetzt herrschen. Das hat für einen Teil der auftretenden Bands aber einen sehr positiven Neben-Effekt: Immer mehr Hoodies der Bands Hellvetica, Comaniac und Cremation sind auf dem Gelände zu sehen. Wer im T-Shirt hier ist und friert, deckt sich kurzerhand am Merch-Stand mit wärmerer Kleidung ein. Jedenfalls der Teil des Publikums, der sich nicht mit sehr viel Alkohol warm zu halten versucht…

Dreamshade

Es folgt der nominelle Headliner des heutigen Freitags; Dreamshade aus Lugano. Ich kannte die Band vorher nicht wirklich und habe auch nicht intensiv reingehört, ich will mich überraschen lassen. Was mir aber aufgefallen ist: die Facebook-Seite weisst eine beachtliche Anzahl «Gefällt Mir»-Angaben auf für eine Schweizer Band. Und auch heute scheint die Band einige Leute ans Festival gelockt zu haben. Es stehen zwar nicht massiv mehr Leute direkt vor der Bühne als bei Comaniac, aber grösstenteils nicht mehr dieselben. Ein etwas jüngeres Publikum hat die ersten Reihen übernommen, während die Älteren tendenziell eher etwas weiter von der Bühne weg stehen.

Die Band hat eigene Lichter, Podeste und CO2-Effektmaschinen auf der Bühne aufgebaut und wirkt auch sonst von Beginn weg äusserst professionell. Musikalisch wird poppiger Metalcore geboten. Beim Frontmann Kevin merkt man von Optik über Acting bis zur Stimme, dass sein grösstes Idol wohl Chester Bennington war. Auch sonst erinnert mich das ab und zu ziemlich stark an Linkin Park. Ist dann für mich halt eher schwierig, wenn einem schon das Original nicht wirklich gefällt, braucht man auch keine Kopie… Wobei Dreamshade natürlich schon keine reine LP-Kopie sind, es blitzen durchaus ab und zu eigene Elemente auf. Eine gewisse Ähnlichkeit ist aber nicht von der Hand zu weisen.

Das Ganze ist grundsätzlich ziemlich gut gemacht, einfach so gar nicht mein Ding. Zudem frage ich mich wieder einmal, ob Live-Keyboarder wirklich eine so krass rare Spezies sind; hier kommt mal wieder jede Menge ab Band, Schade… Denn anwesenden Fans scheint es aber zu gefallen, es gibt erste Bewegung vor der Bühne, ja sogar ein kleiner Circle Pit bahnt sich den Weg zwischen den Steinen durch. Als letzter Song folgt eine Coverversion von – na, wer ahnt es? – natürlich Linkin Park. «Lost In The Echo» wird Chester gewidmet, dessen Todestag sich nur einen Tag später zum zweitem Mal jährt. Dieses Lied lockt auch sonst ein paar Leute vor die Bühne, welche vorher eher von etwas weiter hinten geschaut haben. Insofern taktisch sehr unklug platziert am Ende des Sets. Nach diesem Schlusspunkt und 50 Minuten Show wars das dann, und allzu böse bin ich darüber ehrlich gesagt nicht. Keine grundsätzlich schlechte Band, aber nicht wirklich was für mich…

Cremation

Nach den eher etwas softeren Dreamshade freue ich mich umso mehr auf eine gute Dosis Death Metal. Genau dafür stehen die Walliser Ur-Gesteine von Cremation seit vielen Jahren. Nicht nur ich scheine auf den Auftritt hinzufiebern, der Platz vor der Bühne ist nun ganz ordentlich gefüllt. Leider ist zu Beginn der Sound noch nicht Ideal, das Schlagzeug tönt sehr laut, dafür die Stimme von Frontmann Spiga eher etwas zu leise. Zum Glück pendelt sich das aber bald ein. Spiga ist nicht nur ein hervorragender Death Metal-Vocalist, er hat auch eine ziemlich starke Ausstrahlung und viel Charisma.

Bereits beim zweiten Song ist der erste Stagedive des Abends zu sehen, was Spiga «hüere güet» findet. Von da an gibt es kein Halten mehr, die Stimmung im Publikum ist wirklich ausgezeichnet. Trotz dem etwas unwegsamen Gelände und Boden vor der Bühne ist einiges an Bewegung vorhanden, und auch weitere Sprünge von der Bühne sind keine Seltenheit.

Musikalisch ist das richtig guter und brachialer Death Metal. Neben Songs vom genialen 2017er-Album «In The Malestorm Of Time» und ein paar älteren Sachen ist auch ein ganz neuer Track zu hören, auf der Setliste einfach mit «3.Neuscht» aufgeführt. Und auch dieser weiss zu gefallen. Nach sehr kurzweiligen 40 Minuten ist das ganze leider schon vorbei, ich hätte gerne noch etwas mehr gehört. Ich habe von Cremation generell noch keinen schlechten Gig gesehen, heute sind sie aber besonders gut und ein ernsthafter Anwärter auf den Tagessieg.

Mir ist schon den ganzen Abend aufgefallen, das hier bei den Ur-Schweizern in Uri doch recht ordentlich gebechert wird. Während der Umbaupause jetzt wird aber besonders augenfällig, dass viel Alkohol und ein unwegsames Gelände mit vielen Stolperfallen eine gefährliche Kombination ist, besonders im Dunkeln. Neben teilweise doch sehr torkligem Gang von der Bar zum WC sind auch einige Stürze zu beobachten. Wird spannend, vorallem weil noch zwei Bands folgen, welche beide ein Garant für Bewegung im Publikum sind…

Setliste Cremation

  1. Collision Course
  2. No Compromise
  3. My Labyrinth
  4. «3.Neuscht»
  5. Black Hole
  6. Jousting With The Psyche
  7. Streets Of Rage

Carnal Decay

Die erste dieser beiden Bands, Carnal Decay aus Zürich, betritt kurz nach Mitternacht die Bühne. Nun gibt es Brutal Death Metal mit einer guten Portion Core und Slam auf die Ohren, und die Stimmung ist ab Konzertbeginn am Kochen. Da ist gleich richtig viel Bewegung drinn, Sänger Michael springt nicht nur wie wild über die Stage, sondern fordert das Publikum auch laufend dazu auf näher vor die Bühne zu kommen und abzugehen.

Beim dritten Song wird’s dann fast etwas zu Nah. Als jemand aus der Crowd mitsamt Bier in der Hand auf die Boxen vor der Bühne fällt – Stichwort betrunkene Leute – ist erstmal der ganze Strom weg. Scheinbar hat der verschüttete Hopfensaft seinen Weg in eine Steckdosenleiste gefunden, welche wohl nicht gut genug versorgt beziehungsweise geschützt war. Zum Glück geht es nicht allzu lange bis der Strom wieder da ist. Der Frontmann nutzt das wieder funktionierende Mikrofon sofort, um die Zuschauer darauf aufmerksam zu machen, dass die Anlage keinen Bock habe zu funktionieren, wenn es im Publikum nicht mehr abgeht. Auch eine mögliche Erklärung für den kurzen Ausfall…

Und während die vor der Bühne Anwesenden brav Folge leisten und weiterhin wilde Pits anreissen, staune ich wieder einmal, wie super die Band auch live klingt. Isa an der Gitarre, Nasar am Bass und Basti an den Drums sorgen für eine richtig fette Soundwand. Michael ist nicht nur unterhaltsam zwischen den Songs, sondern auch ein super Growler. Bei dieser Show stimmt einfach alles, jede Menge Action im Publikum und eine richtig starke Band. So sind die 40 Minuten auch hier extrem schnell vorbei. Wir haben direkt nacheinander zwei der wohl besten Death Metal Bands aus der Schweiz erleben dürfen, und beide haben mehr als nur abgeliefert.

Setliste Carnal Decay

  1. No Sequel
  2. Shotgun Facelift
  3. When Push Come To Shove
  4. Show Your Fucking Face
  5. Fool Forth… (Food For Thoughts?)
  6. Your Guts My Glory
  7. We All Bleed Red
  8. Trick Or Treat

Hellvetica

Als letzte Band des Abends folgen die Lenzburger von Hellvetica. Nach dem unfassbaren Abriss am Greenfield-Fesitval ist heute wieder eine etwas kleinere Bühne dran. Frontmann Roman liess sich das Crowdsurfen auch auf der grösseren Eiger-Stage nicht nehmen, hier und heute sind die Bedingungen für Stagedives aber selbstverständlich noch besser. So wird auch bereits nach wenigen Minuten klar: Das wird nun richtig wild! Die Band selbst ist stark wie immer, der energetische Thrash-Hardcore-Mix bläst zumindest bei mir jeden Anflug von Müdigkeit weg.

Nicht nur Roman, auch die ersten Fans springen ab Beginn der Show von der Bühne und den Boxen direkt davor, und auch sonst ist extrem viel Bewegung vorhanden. Nur leider halt eben auch ziemlich viel sehr betrunkene Leute. So gibt es teilweise Circle Pits, bei denen schon mehrere Personen am Boden liegen bevor es überhaupt richtig losgeht. Auch die Sprünge sind teilweise eher riskant. Ich will hier definitiv nicht den Moralapostel spielen! Dem Alkohol bin auch ich nicht abgeneigt und grundsätzlich liebe ich Shows, bei denen es im Publikum so richtig zur Sache geht. Hier habe ich aber manchmal wirklich etwas Angst vor gröberen Verletzungen… Zum Glück bleiben die – soweit ich mitbekommen habe – aus. Ich hoffe es ist wirklich bei ein paar blauen Flecken und kleineren Wunden geblieben. Mein persönlicher Held des Abends taumelt aus dem Pit, setzt sich an den äusseren Bühnenrand und schläft da für gut 15 Minuten tief und fest – direkt unter den Boxen. Nach dem Erwachen geht es nicht etwa nach Hause, sondern direkt zurück in den Pit. Frei nach Obelix: Die spinnen, die Urner!

Nach einem erneuten Ausflug ins Publikum von Roman – inklusive Mikrofon – wird’s den Sound-Leuten auf der Bühne zu bunt. Es setzt eine Standpauke bei seiner Rückkehr. Zudem versuchen die Beiden von nun an Leute, welche die Bühne betreten wollen, sofort wieder zu vertreiben. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Ist halt auch etwas schwierig… Wenn man das den ganzen Abend toleriert hat ist es ein ziemlich aussichtsloses Unterfangen für die letzten paar Minuten des Abends noch etwas ändern zu wollen. Wie ich auf Bildern gesehen habe wurde am Samstag dann auf Gitter vor der Bühne zurückgegriffen.

Nach nicht ganz 50 Minuten ist dann auch dieses letzte Konzert zu Ende. Hellvetica haben eine gute Show geliefert, wenn auch nicht die beste die ich von der Band je gesehen habe. Eventuell war ich aber durch die teils waghalsigen Aktionen vor der Bühne auch einfach zu fest abgelenkt….

Da es mittlerweile nach 2 Uhr ist und bei uns am nächsten Tag das Baden In Blut Metal Open Air ansteht (siehe Review), machen wir uns auf den Weg zurück zum Hotel, welches wir zum Glück trotz Dunkelheit gut finden.

Setliste Hellvetica

  1. Bitchslap
  2. Against The Odds
  3. Forever Revolution
  4. Wake Up The Dead
  5. Deadly Eyes
  6. For The Gods
  7. Pitmaster
  8. Roadkill

Das Fanzit – Openair Rüchä Rock 2019

Unabhängig vom Line-Up kann ich allen Freunden von kleineren Open Airs einen Besuch am Openair Rüchä Rock im Jahr 2021 – das Festival findet nur alle 2 Jahre statt – wärmstens empfehlen. Ein wunderschönes Gelände in der Urner Bergwelt, eine sehr gute Organisation durch Koni und sein Team und freundliche Besucher. Trotz einiger betrunkenen Leuten war die Stimmung den ganzen Abend absolut friedlich und freundschaftlich. Dazu gibt es auch gutes Essen, genügend Getränke-Stände und WCs. Und wenn dann noch solche Top-Bands wie dieses Jahr dazu kommen, bin ich wunschlos glücklich. Ich bereue mein Kommen kein bisschen und weiss nun auch definitiv wo Unterschächen liegt. Im Urnerland, bei den wilden Ur-Schweizern.


Wie fandet ihr das Festival?

27.07.2019
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