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Di, 30. September 2025

Schon gehört? – September 2025: Slaughter To Prevail, Swiss & Die Anderen, Helloween u.v.m.

Death Metal, Deathcore, Grindcore, Hardrock, Heavy Metal, ...
07.10.2025
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Septemberfundstücke

Mittelalter und Punk mit Rap vermengt oder doch lieber klassischen Power Metal? Im September sind wir erneut auf einiges gestossen, das es leider nicht in ein Albureview geschafft hat, dem ihr aber dennoch gut und gern ein Ohr leihen dürft.

Bent Sea – The Dormant Ruin

Jürgen: Bent Sea? Nie gehört. Ach, Shane Embury ist dabei? „The Dormant Ruin“ hat kaum etwas mit Napalm Death gemeinsam. Gibt es so etwas wie „Technical Grindcore“ überhaupt? Bent Sea bauen Dissonanzen, ungewohnte Riffs und gewagte Tempowechsel ein, die manchmal die Hörerschaft und ihre Aufmerksamkeit auf die Probe stellen. Auch Stücke, die scheinbar eingängig sind, driften rasch ins Jazzige. Abgefahren. (Grindcore) VÖ 5. September 2025

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Swiss & Die Anderen – Punk ist tot

Silas: Die Punk-Rap-Mische rund um den Rapper Swiss hat ein neues Werk auf die deutschsprachige Welt losgelassen. Am Konzept hat sich nicht viel geändert: Wenig inspirierter Deutschrap mit wenig kreativem Deutschpunk vermengt. Dabei einige bekannte, ehemals populäre Melodien neu aufgewärmt, von Sex Pistols bis Italo-Schlager ist alles darunter. Im Kontext der bisherigen Swiss & Die Anderen-Veröffentlichungen ist das nicht sonderlich einfallsreich, unterhaltsam ist es aber allemal. (Rap, Pop Punk) VÖ: 05. September 2025

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Violator – Unholy Retribution

Jürgen: Violator aus Brasilia spielen seit bald einem Vierteljahrhundert schnellen Thrash Metal alter Schule und dürften zur ersten Welle von Bands gehören, die ein Revival des Genres gefeiert haben. „Unholy Retribution“ ist zwar anspruchsvoller und ernster als ihr Klassiker aus dem Jahre 2006, bietet aber jede Menge Spass und schneidende Riffs, die viele Köpfe rollen, pardon, rotieren werden lassen. Wer auf Sacrifice oder Dark Angel steht, wird das Werk lieben (Thrash Metal) VÖ: 5. September 2025

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Synestia – Premonitions

Domi the Stick: Es ist mein Erstkontakt mit den Deathcorern aus Minneapolis, aber die 18-minütige EP hat es in sich. Synestia spielen auf Premonitions gekonnt mit den Tempi und drehen die Regler aller Deathcore-Stereotypen ganz nach oben. An den brutalen Vocals gibt es nichts auszusetzen und die Breakdowns sind manchmal gar zu viel des Guten. Das technische Spiel und die passenden Symphonic-Samples runden die vier Tracks passend ab. (Symphonic Metal, Deathcore) VÖ: 03. September 2025

Wucan – Axioms

Luke: Spätestens seit dem letzten Album «Heretic Tongues» sind Wucan kein Geheimtipp mehr und auch die neue Scheibe «Axioms» wird den Weg der Gruppe nach oben definitiv nicht einbremsen. Die grossartige Sängerin Fran und ihre Mitstreiter liefern erneut zeitlos gute Musik, welche nicht nur wegen der (sparsam eingesetzten) Querflöte immer wieder ein bisschen an Jethro Tull erinnert. Trotz 70s-Vibe ist das Ganze aber alles andere als eine reine Retro-Veranstaltung, Wucan bringen diesen Sound problemlos in die heutige Zeit. (Progressive Rock/ Hardrock) VÖ 29. August 2025 

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Helloween – Giants & Monsters

Jürgen: „Helloween“ aus dem Jahr 2021 war eine wahre Überraschung. Grund genug, auch „Giants & Monsters“ zu testen. Die Band setzt diesmal auf eingängige Stücke und knüpft noch mehr an die alten Erfolge an. Sie schafft dennoch die Balance zwischen Tradition und modernem Power Metal mit Melodien, Tralala und allem, was sonst noch dazugehört. Die meisten Genre-Fans werden mit „Giants & Monsters“ zufrieden sein und bei einem Helloween-Konzert begeistert mitsingen. (Power Metal) VÖ: 27. August 2025

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Baest – Colossal

Luke: Baest sind schon seit Jahren eine der innovativsten Death Metal-Bands und agieren komplett ohne Scheuklappen oder stilistische Beschränkungen. Auf der neuen Scheibe «Colossal» kommen die Heavy Metal- und Hardrock-Einflüsse noch mehr zur Geltung als bisher, sogar ein Feature von D-A-D-Sänger Jesper Binzer fügt sich da perfekt ein. Die einzigartige Mischung macht das neue Album zu einem der ganz grossen Jahreshighlights im Death Metal. (Death Metal) VÖ: 15. August 2025

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Phantom Spell – Heather & Heart

Luke: Kyle McNeill kennt scheinbar keine Ruhepausen und veröffentlicht bereits sein zweites Hammeralbum 2025! Nach dem Meisterwerk «Shadow Of A Fallen Star Pt. 2» seiner Hauptband Seven Sisters (Review gibt es hier), folgt der zweite Release des Soloprojekts Phantom Spell, bei welchem er erneut alles selbst aufgenommen hat. Ein absoluter Volltreffer und Pflichtprogramm für alle Freunde von progressivem Hardrock aus den Siebzigerjahren. (Progressive Rock / Heavy Metal) VÖ: 18. Juli 2025

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Slaughter To Prevail – GRIZZLY

Domi the Stick: Oh, it’s gonna be fucking brutal! Die ursprünglich russischen, heute in den USA ansässigen Deathcorer tun es wieder: Mit „GRIZZLY“ hauen sie ein starkes Album voller eindrücklicher Momente raus. Schon auf dem ersten Song „Banditos“, aber auch später auf „Imdead“ und „Babayka“ zeigt sich mit dem etwas divergierenden Stil ein Blick über den Tellerrand des eigenen Genres. Sehr markant ist der Quasi-Titeltrack „Russian Grizzly In America“ auf dem speziell das Drumming von Evgeny Novikov lobende Worte verdient. Gegen Albummitte verlieren die Songs etwas an Charakter, sorgen aber über die vollen fünfzig Minuten für ein Riff- und Breakdown-Feuerwerk. Das Babymetal-Featuring „Song 3“ empfinde ich zudem als eines der ansprechendsten Werke der Japanerinnen – und als listigen Ohrwurm! (Deathcore) VÖ: 18. Juli 2025

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Graceless – Icons Of Ruin

Luke: Irgendwie ist das neue Album von Graceless beim Release Ende Mai so ein bisschen an mir vorbeigegangen. Eine Schande, denn schliesslich haben die Holländer mit «Icons Of Ruin» einen richtig starken Longplayer rausgehauen, welcher nun seit der Entdeckung bei mir auf Heavy-Rotation läuft. Freunde von traditionellem, aber trotzdem modern klingendem Death Metal sollten hier unbedingt reinhören! (Death Metal) VÖ: 30. Mai 2025

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Mittel Alta – Fass Nacht

Domi the Stick: Elitisten weggehört! Mittel Alta kombinieren nämlich Deutschrap, rockige Riffs und Mittelalter-Samples zu einem unverkennbaren, packenden Mix. Die von Wortspielen gespickten Titel erinnern teilweise bewusst an Rammstein („Fass Nacht“) oder Behemoth („Carne Wal“), überzeugen aber auch mit unterhaltsamen Texten und einprägsamen Melodien („Schänke“, „Reinorgeln“, „Miss Geburt“). Lange sind Mittel Alta noch nicht unterwegs, aber Sir Schwanzelot und Sir Gernhardt Reinlunzen sollte man wohl auf dem Schirm behalten. (Rap / Mittelalter Rock) VÖ: 28. Februar 2025


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07.10.2025
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