Schon gehört? – Juli 2026: Deep Purple, Undertakers, Left To Die u.v.m.
Brutal Death Metal, Dark Rock, Death Metal, Electronic, Grindcore, ...
Von alten Legenden, Tributes und Walzern
Trotz Sommerloch sind wir auch im Juli auf Alben gestossen, die es in keine grosse Review, dafür in unser Format «Schon gehört?» geschafft haben.
Left To Die – Initium Mortis
Luke: Die Ankündigung dieses Releases hat mich zuerst einmal verwundert. Ein Album einer Death-Tribute Band, welche aus zwei Original-Mitgliedern (Rick Rozz und Terry Butler) sowie den Gruesome-Members Matt Harvey und Gus Rios besteht? Die Scheibe enthält aber nicht etwa neue Songs, sondern Aufnahmen von alten Demo-Tracks aus den Anfangstagen von Death. Diese waren bisher, wenn überhaupt, dann nur in unterirdischer Klangqualität verfügbar, weswegen die Neuaufnahme nicht nur Sinn, sondern auch viel Spass macht. (Death Metal) VÖ: 17. Juli 2026
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Undertakers – Global Dominion
Luke: Seit 1991 sind die Undertakers aus Neapel aktiv, bisher aber komplett an mir vorbeigegangen. Das ist eine echte Schande, denn der Mix aus Grindcore, Death Metal und einer guten Portion Hardcore trifft genau meinen Geschmack! Wer auch nur auf eines der hier aufgezählten Genres steht, muss bei «Global Dominion» mindestens ein Ohr riskieren. Starke Scheibe! (Grindcore, Death Metal, Hardcore) VÖ: 10. Juli 2026
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Deep Purple – Splat!
Luke: Zwei Jahre vor dem 60. (!!!) Bandjubiläum, veröffentlichen Deep Purple nochmals ein neues Album. Während sich die meisten vergleichbaren Gruppen aufs Touren mit den alten Hits beschränken, kennen Sänger Ian Gillan und seine Mitstreiter keinen Stillstand und schreiben fleissig weiter Songs. Diese sind besonders in der ersten Hälfte des Albums sehr gelungen, und so kann die Scheibe trotz ein oder zwei etwas schwächeren Songs hinten raus überzeugen. (Hardrock) VÖ: 3. Juli 2026
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These Days And Those Days – Terrorethic Epidemic-Eternal State Of Hate
Luke: Das Slam-Trio Straight Outta Zollihood hat sich bisher mit jedem Release nochmals gesteigert, da macht die neue EP absolut keine Ausnahme. Auch wenn es musikalisch und textlich ziemlich deftig zur Sache geht, wirken die Songs sehr durchdacht. Leider ist die neuste Veröffentlichung wie bereits die Vorgänger bisher nur Digital erhältlich, aber man munkelt, dass ein erster physischer Tonträger in Planung ist. Zu hoffen wäre es definitiv! (Slam, Brutal Death Metal) VÖ: 03. Juli 2026
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Saint Agnes – Your God Fearing Days Are About To Begin
Silas: Ein dunkler Mix aus Electro, Rock, Punk und einer grossen Priese Goth befindet sich auf dem neusten Werk von Saint Agnes. Geschmäcker sind verschieden, doch wer Verzerrungen auf der Stimme, auf Instrumenten und überall sonst nicht mag, sollte die Finger von diesem Album lassen. Danach greifen soll hingegen jeder, der sich wieder mal so richtig gruftig fühlen möchte. Thematisch passend sollte das Album ursprünglich an Helloween 2025 erscheinen, wurde dann jedoch aus nicht weiter kommunizierten Gründen, dafür mit umso mehr zusätzlicher Promotion und vorab Single-Releases, erst im Mai 2026 auf die Welt losgelassen. (Dark Rock, Punk, Electronic) VÖ: 29. Mai 2026
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Ratsalad – Pest From The West
Silas: Frecher Punk mit dem gewissen etwas aus Australien präsentieren die Australier auf ihrem neusten Album. Freuen darf man sich über die Erklärung weshalb am Merchstand keine Vapes verkauft werden und über einen «Walzer», der vom Signalton einer Waschmaschine inspiriert wurde. Pest From The West ist eine Sammlung von Liedern, die klingen, als wären sie für diesen heissen Sommer geschrieben worden. (Pop Punk) VÖ: 22. Mai 2026
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